Ach das verstehst du nicht

Gemeinsam mit Fabienne begutachteten wir die Menükarte. In Wirklichkeit ging es aber darin um etwas ganz anderes, es war die getarnte Karte einer Callboy-Vermittlung. Eifersüchtige Ehemänner sollte sie ahnungslos halten. Die Karte war exklusiv gestaltet und knackigen Boys hielten stets eine Pizza in der Hand. Der Pizza-Belag sprach für ihre Eigenschaften. Pfirsich stand für einen besonders süßen Boy, Pfefferschoten dagegen für heiße Macho-Typen, Rindfleisch für muskulöse Typen. Die vorgegaukelten Preise ähnelten denen in einer Menükarte, aber für Eingeweihte gab es dafür einen geheimen Umrechnungs-Code. Wir stöberten lange und genüsslich in dieser Karte, hatten aber ziemlich Entscheidungsblockaden.

Fabienne zuckte nur mit den Schultern. "Und dieser schnuckelige Typ da, der sieht auch echt männlich aus. Ok, 18cm, aber preislich noch im Rahmen."

Wir nickten, wir waren uns einig. Endlich -- nach nur gut einer Stunde. Am darauffolgenden Tag stimmten wir uns noch mit Bella und Marisa ab - und mit deren Zustimmung hatten wir ein erstklassiges Geschenk für den 20. Geburtstag für Luisa: Einen Stripper, der auch über Nacht bleiben würde. Wir waren uns sicher, dass dieses Geschenk noch lange in Erinnerung bleiben würde. Bis zu ihrem Geburtstag waren damals noch drei Wochen - ausreichend Zeit, um eine Überraschungsparty in ihren Wänden zu organisieren. Und darin sind wir Spitze.

Schon seit vielen Jahren machen wir fünf Mädels immer viel zusammen - und hängen auch viel Zeit miteinander ab. Wir gehen öfters gemeinsam Shoppen, treiben viel Sport, teilweise auch in Vereinen, und gehen natürlich auch gerne auf die Piste. Wir machen meist einmal in der Woche einen Frauenabend. Nicht selten ist das eine Pyjama-Party, bei der wir uns auch oft und gerne über Sexuelles auslassen. Und untereinander sind wir uns auch für nichts zu schade. Bereits zu Luisas 18. Geburtstag hatten wir schon so eine Party gemacht, damals bekam sie vor versammelter Mannschaft einen Vibrator geschenkt. Die Bilder von damals habe ich heute noch im Kopf. Oder die Party von Fab, wo sie eine männliche Gummipuppe bekam. Oder auch das Geschenk für Bella: einen Bikini, dessen Nähte sich im Schwimmbad lösten - nur dieses Feature kannte sie nicht und bei der Generalprobe hatten wir viel Spaß im Bad, vor allem mit dem Bademeister. Überhaupt sind wir, wenn wir zusammen auftreten, nicht unbedingt leise.

Aber eins war schon lange aufgefallen: Bella, Fabienne und ich schleppten öfters Typen nach Hause. Marisa liebte ihren Freund und war deswegen treu. Doch Luisa traute sich nie - dabei hatte sie von uns allen die größte Klappe. Aber die Ausreden waren immer abenteuerlicher: zottelige Männerhaare gingen gar nicht, ein leichter Bauchansatz war ein No-Go, ein Typ ohne gepflegte Fingernägel müsste wohl auch einen ungepflegten Schwanz haben, auf gegelte Haare stand sie gar nicht, ihr letzter Wille: einer mit Brille.

Doch es konnte doch nicht sein, dass Luisa trotzdem keinen Mann fand - auch mit den gehobenen Wünschen. Ihr Äußeres konnte sich doch sehen lassen: eine sportlich, schlanke Figur, feuerrote Haare, die bis zu den Oberarmen reichten, funkelnde grün-braune Augen und auch ihre Oberweite war in der richtigen Proportion. Aber manche Leute muss man wohl erst zu ihrem Glück zwingen, unser ausgewählter Typ, Henry, erfüllte zumindest alle bisher bekannten Anforderungen. Vielleicht war sie auch heimlich verliebt gewesen, nur wir wussten nichts davon?

In den drei verbliebenen Wochen hatten wir nun alle Hände voll zu tun. Wir buchten Henry, wir organisierten die große Partytorte, ein Freund sollte den DJ spielen - und vor allem Freunde einladen und das Ablenkungsmanöver planen. Da die Party auf einen Samstag fiel, musste Luisa auch nicht zu ihrer Ausbildungsstelle fahren. Aber Marisa und ich luden sie zum Brunch ein - und Bella und Fab mussten leider verreisen. In Wirklichkeit hatten sie alles vorbereitet - und wir ließen uns alle Zeit der Welt beim Brunch. Es war lecker.

Als wir gegen 15 Uhr da rausgeschmissen wurden, hatten wir noch gut drei Stunden zu überbrücken - auf jeden Fall durften wir nicht eher nach Hause und ich bekäme auch ein Signal, wenn alles bereit wäre. Also gingen wir shoppen. Eher spontan sind wir zu den Dessous gegangen und machten uns über einzelne Ausstellungsstücke lustig. Am Ende kauften wir ihr spaßeshalber einen C-String: eine Unterhose, bei der es keine Seitenschnur gibt und wir uns kichernd vorstellten, wie der wohl halten sollte.

Als wir die Dessous-Abteilung verlassen hatten, vibrierte mein Telefon und ich bekam eine Kurzmitteilung: "Wir sind fertig!" Ich schlug also vor, dass wir zu Luisa gehen und uns da stärken sollten. Auch wenn Luisa lieber noch durch die Straßen ziehen wollte, konnten wir sie überstimmen - wir bestanden da drauf, dass sie uns den C-String vorführen sollte. Wir erreichten ihr Haus und gingen in ihren dritten Stock, dann öffnete sie die Tür:

"ÜBERRASCHUNG!"

Luisa erschrak zunächst völlig. Nach ein paar Sekunden hatte sie sich aber wieder gefasst und ich sah bei ihr eine Freudenträne. Sie war gerührt. Luisa trat hinein, wir folgten. Gut 40 Leute waren bereits eingetrudelt - und ich sah bereits in der Mitte des Raumes die Riesentorte. Nun begann eine Umarmungszeremonie und sie hatte Tränen in den Augen. Einige stimmten ein Lied ein, sie sollte dreimal Hoch leben - und drei kräftige Typen hoben sie nacheinander kurz hoch. Dann kamen wir zum eigentlichen Höhepunkt der Party: wir zündeten die Kerzen auf der Riesentorte an. Diese Torte war natürlich nicht komplett essbar, lediglich die oberste Schicht. Aber sie war sehr dekorativ gestaltet. Marisa war es, die dieses Mal eine kleine Rede halten durfte. Über unsere Freundschaft. Das letzte Jahr. Über Dick und Dünn. Wir forderten Luisa auf, sich etwas zu wünschen - und anschließend die 20 Kerzen auszublasen. Der nun einsetzende Applaus war auch für den Stripper das erwartete Zeichen.

Mit einem lauten Plopp hoben sich die obersten beiden Schichten des Kuchens - und ein Typ sprang hervor. Er wirkte sehr sportlich. Bekleidet war er mit einem weißen Hemd, der Rest war noch in der Torte verhüllt. Er sah sehr attraktiv aus, die Fotos hatten nicht zu viel versprochen. Wir applaudierten alle. Und auch wenn es ein Typ war: normalerweise müssten die Frauen eher kreischen, doch die Herren überboten uns mit ihrem Gegröle. Und Luisa war sichtlich noch geschockt und zugleich gerührt.

"Hallo Luisa! Ich bin Henry und ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag - und es sollen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen, zumindest an diesem Abend und dieser Nacht!"

Wieder tobte alles. Und wieder durfte Marisa die Moderation übernehmen: "Ja, Henry ist extra für dich heute da. Und er wird wenn du willst bis morgen bleiben. Und du, liebe Luisa, darfst mit ihm machen, was du auch immer tun willst."

Nun rief Fabienne dazwischen: "Ja, er könnte zum Beispiel den Partyschmutz wegräumen - wenn du magst."

Bella folgte ihr: "Ja, du kannst ihn aber auch nackt das Klo putzen lassen - wenn du magst".

Nun war ich an der Reihe: "Ja, der könnte dich auch durch die Nacht führen - wenn du magst"

"Auf jeden Fall", führte Marisa weiter aus, "wird er nun Kuchen servieren. Aber mal ehrlich: soll er uns so Kuchen servieren, liebe Mädels?"

Wir brüllten im Chor ein einstimmiges "Nein!"

Das war für ihn das Stichwort. Er übergab die Tortenspitze an Luisa mit den Worten "Nicht fallen lassen!". Dann befreite er sich aus der restlichen Torte und wir konnten den Stripper nun komplett bewundern. Aber auch das, was sich hinter seiner weißen Hose abzeichnete, war verlockend, mir gefiel vor allem sein knackiger Arsch. Der DJ legte die vom Stripper vorgeschlagene Musik ein. Es erklangen die ersten Töne und Henry begann mit seinen Hüftbewegungen. Wir jubelten ihm zu. Er knöpfte so langsam sein Hemd auf und gewährte uns Einblicke auf seine stahlharte Männerbrust. Als der letzte Knopf offen war, zog er es aus und ließ es vor Luisas Füßen fallen.

Nun ging er wieder zu Luisa - er zog das Tuch von der Tortenspitze und öffnete eine Tortenschachtel. Auf zwei Tellern nahm er sich die ersten beiden Stücke und stolzierte wieder tanzend durch den Raum und verteilte diese beiden Stücke. Als er die Hände wieder frei hatte, spielten die Finger mit seinem Hosenknopf. Er positionierte sich wieder vor Luisa und öffnete ihn nun. Er schaute in ihre Augen, als er den Reißverschluss ganz langsam öffnete -- bei der Hälfte stoppte er.

Er nahm wieder zwei Stück Kuchen und verteilte sie wieder. Als er wieder bei Luisa war, nahm er ihr die Torte ab und gab sie Marisa - und forderte gleichzeitig Luisa auf, ihm zu helfen: sein Hosenstall würde klemmen. Die Musik wurde dabei leiser. Alles blickte auf Luisa, wie sie sich an seinem Hosenstall zu schaffen machte. Kaum war er geöffnete, grölten wir wieder, die Musik setzte ein und Stripper entledigte sich seiner Hose - welche wieder vor Luisas Füßen lag. Nun war der Stripper nur noch in Socken und Boxershorts bekleidet. Wobei er die Socken mit seinen Tanzbewegungen auszog. Nun verteilte er den restlichen Kuchen - was den Anschein erweckte, als sei er fertig. Nun waren es merkwürdigerweise die Typen, die ein weiteres Ausziehen forderten - aber die Welle schwappte schnell über. Und er akzeptierte sie auch. Er stand nun wieder vor Luisas Augen, er griff in seine Boxershorts und zog sie sehr langsam nach unten. Er trieb die Spannung an - und nun war nahezu jedes Auge auf ihn gerichtet.

Die Boxershorts fielen. Und eine La-Ola-Welle setzte ein. Doch wir sahen noch nicht seinen Schwanz, wie vielleicht einige Gäste erwartet hatten. Aber der enge Slip ließ die Konturen schon sehr deutlich erahnen. Es ließ mich auch nicht kalt - vor allem da wir von der Clique auch wussten, was uns gleich erwarten würde. Wieder begannen einige Typen mit "Ausziehen" - doch der Stripper machte deutlich, dass es für den Moment reichte. Die Show endete mit einem Applaus. Ein Mädel verschwand spontan auf der Toilette, und kam erst eine Viertelstunde später wieder. Was sie wohl getan hatte?

Auch bei den Typen konnte man sehr gut erahnen, wo sich der Jeansstoff aufspannte - ganz im Gegensatz zum Stripper, bei dem der Schwanz noch brav und anständig in der Hose lag. Vermutlich gehörte diese Selbstbeherrschung zum Business dazu, sich von solchen Shows nicht erregen zu lassen. Aber ich stellte mir in Gedanken schon vor, was passieren würde, wenn er die Kontrolle in so einem Moment verliert: der Slip liegt schon beim schlaffen Schwanz verdammt eng an.

Und während wir alle kicherten und der Stripper sich kurz zurückzog und seine Kleidung wieder aufsammelte, ergriff wieder Marisa das Wort und eröffnete kurz und schmerzlos das Buffet. Wir hatten reichlich eingekauft und die anderen hatten das Essen sehr ansprechend aufbereitet. Und es war lecker. Nun flossen auch die ersten Biere und Weine. Einige überreichten Luisa noch kleine Geschenke. Und der Abend wurde locker. Mittlerweile spielte der DJ einige tanzbare Lieder. Der Stripper war wieder in seiner Hose, lediglich das Hemd blieb aufgeknöpft - und bot sich auch zum Tanzen an. Ich wollte es wissen, ob man ihn dabei erregen kann und so nahm ich das in die Runde geworfene Angebot als erste an. Und so schmiegte ich mich an ihn heran und wollte seine Beule unbedingt spüren. Doch er schien Talent zu haben, sich mir zu entziehen - wohl aus gutem Grund. Und auch andere Frauen hatten nach mir wohl ähnliche Ideen.

Die Stunden vergingen mittlerweile. Wir hatten immer noch viel Spaß und machten einige Partyspiele. Kurz nach Mitternacht fuhr auch der DJ - entgegen unserem Willen - die Lautstärke herunter, aber Luisa sollte ja keinen Ärger mit dem Vermieter bekommen. Die meisten Leute waren dafür angeheitert, besonders auch Luisa. Einige waren auch schon gegangen, andere dafür später nachgekommen.

Wir fragten Luisa, was sie für diesen Abend mit ihrem Überraschungsgast so plante - und sie überlegte lange. "Das mit dem Klo war doch eine gute Idee. Hihi". Mittlerweile legte der DJ ein etwas ruhigeres Lied ein, der Stripper kam auf Luisa und zog sie auf die Tanzfläche. Schließlich hatte er mit fast jeder Frau getanzt - nur eben nicht mit dem Geburtstagskind.

Es sah süß aus, wie er sie führte. Und wir schauten gerührt auf die beiden. Es waren schöne vier Minuten. Dann erlosch kurz die Musik und wir applaudierten den beiden. Luisa schien gerade wieder ihren Übermut zu haben. Sie ging hinter den Typen und umgriff seine Hüfte, dabei wanderten ihre Hände direkt zu seinem Hosenstall. Sie zog leicht die Hose nach unten und zum Vorschein kam nun sein Slip, anscheinend hatte er die Boxershorts nicht wieder angezogen. Nun zog sie auch mit einem Ruck den Slip herunter und ließ seinen Schwanz hervorblitzen. Wir lachten mit Luisa über ihre Spontanität, die sie immer mit einigen Promille hatte und applaudierten.

Das, was jedenfalls nun zum Vorschein kam, sah schon im schlaffen Zustand vielversprechend aus. Auffallend war, dass nicht mehr alle Typen so zielsicher grölten wie zuvor. Luisa streichelte auch kurz den Schwanz und die Eier - und nun schien der Typ gegen die aufkommende Erektion nichts mehr machen zu können. Sein Glied versteifte und vor allen wir Mädels schauten mit Spannung entgegen. Als Luisas Massage beendet war, applaudierten wir ihm.

Ein Typ forderte sie auf, ihn zu wichsen -- doch Luisa beließ es bei einigen Bewegungen. Doch die Show sollte weitergehen. Ich ging auf die beiden zu -- und führte Luisas Hand wieder zu dem Schwanz. Und nun wichsen wir ihn gemeinsam -- unter rhythmischem Beifall. Wir zogen praktisch nur die Vorhaut vor und zurück. Ich versuchte nebenbei noch das Bändchen ein wenig mit zu berühren. Wir winkten Bella noch zu uns und sie versteckte sich hinter dem Typen und massierte von hinten seine Eier. Wir hatten miteinander eine Menge Spaß, Luisa wurde nun auch wieder aktiver.

Die Atmung von Henry ging langsam in Keuchen über. Wir gaben den anderen Gästen Zeichen, leise zu sein, so dass wir es deutlicher hören konnten. Ich blickte in sein Gesicht und er versuchte seriös zu bleiben - was sicherlich verdammt schwer war, wenn gleich drei Frauen sich gleichzeitig am besten Stück zu schaffen machten. Irgendjemand stellte vorsichtshalber noch eine kleine Schüssel hin. So ging das Spielchen einige Minuten und wir führten regelrecht einen Kampf gegen Henry. Während wir ihn mit Reizen überhäuften, versuchte er diese auszublenden. Als ich das erste Zucken in seinem Glied spürte, war ich begeistert. Während zwischendurch wieder einige getuschelt hatten, hätte man nun das Fallen von Stecknadeln hören können - naja, wäre Henry in dem Moment etwas leiser gewesen. Das Zucken wiederholte sich und dann war es soweit. Er kam. Er versuchte natürlich möglichst leise dabei zu sein, wenngleich es ihm nicht ganz klappte. Ein Spritzer schoss raus und landete natürlich nicht in der Schüssel, sondern auf den Boden. Genau wie die zwei weiteren Spritzer. Ein Typ rief "Zugabe" doch die gab es nur noch in Form von kleinen, unspektakulären Nachschüben.

Sein Glied erschlaffte wieder und wir ließen los. Dabei gab es noch einmal Applaus -- ehe Marisa das Interesse wieder auf sich lenkte, in dem sie mit einer neuen Leckerei aus der Küche kam. Ich holte Küchenrolle und wischte die Tropfen vom Fußboden auf. Der Stripper zog sich die Hose nun ganz aus und ging so wie er war - mit heraus baumelnden Schwanz - ins Bad. Kurz blickte er zurück - unsere Blicke trafen sich. Er lächelte und zwinkerte mir zu. Das hieß wohl 'Danke schön'.

Die Party näherte sich gegen 4 Uhr ihrem Ende. Nur noch der harte Kern blieb zurück: Ich, Fabienne, Marisa, Bella und natürlich Luisa und der Stripper. Wir saßen in Luisas Schlafzimmer auf dem Boden verteilt - denn das Zimmer war von der Party weitestgehend verschont geblieben. Wir machten Smalltalk. Der Pegel von uns allen war zu dem Zeitpunkt schon jenseits von Gut und Böse. Nur der Stripper war berufsbedingt nüchtern. Das war zwar schade, allerdings merkte man ihm an, dass er sich uns vom Niveau her anpasste und mit uns lachte.

"So Luisa, wie schaut´s aus. Die Sonne wird bald wieder aufgehen. Wenn du heute noch deinen Höhepunkt erleben willst, haben wir nicht mehr allzu viel Zeit."

"Genau Luisa, du solltest das Geschenk nicht verstreichen lassen!", sagte Bella.

"Ja, komm trau dich. Der Stripper rennt auch nicht weg!", versuchte ich sie zu animieren.

"Komm, kneifen gilt nicht. Du bist eine richtige Frau!", so Marisa.

Doch Luisa schaute etwas unentschlossen umher. Es wurde wieder still, bis Fabienne die Pause durchbrach: "Du, Luisa. Wenn du nicht willst - ich würde das Geschenk auch liebend gerne nehmen". Wir lachten kurz drüber - mit Ausnahme von Luisa.

Luisa brauchte noch einige Augenblicke, dann griff sie nach Henrys Hand. Ich tauschte mit Fabienne, Marisa und Bella Blicke aus und wir zogen uns anschließend aus dem Zimmer zurück und ließen die beiden zurück. Marisa rief noch: "Viel Spaß" und Bella meinte: "Wir wollen aber einen genauen Bericht". Luisa wirkte etwas ängstlich, vermutlich war ihr die Situation in dem Moment etwas unangenehm.

Wir verließen den Raum und schlossen hinter uns die Tür wieder. "Was machen wir nun?", fragte ich in die Runde. Marisa ging zur Tür und wollte lauschen, ehe sie von Fabienne zurückgepfiffen wurde. "So macht man das heute!" klärte sie uns auf und zauberte aus ihrer Tasche einen Laptop. "Wir haben in Luisas Regal eine kleine Webcam versteckt, die auf das Bett gerichtet ist." Als der Laptop aufgeklappt war, sahen wir bereits das Bild. Da es nicht allzu hell im Zimmer war, war das Bild leicht grieslig, die Qualität könnte besser sein - aber es reichte, um zu erkennen, was die beiden miteinander anstellten.

Der Stripper schien sie und sich zu entkleiden. Ja, Henry gab sich sichtlich alle Mühe. Nur Luisa wirkte etwas inaktiv neben ihm. Wir schauten uns an und fragten uns, ob der Typ nun vielleicht zu süß und sexy für sie war? Die Gedanken verflogen, als wir sahen, wie der Stripper sie in Position brachte. Seine Hände gingen auf Wanderschaft zu ihren sensiblen Stellen. Er massierte mit einer Hand ihre Brüste, die andere bewegte sich in ihrer Schamregion. Wir schauten dem Treiben zu, doch irgendwie schien Luisa nicht wirklich mitzumachen. Während er sie beglückte, lag sie beteiligungslos neben ihm. Leider war die Bildqualität zu schlecht, um Luisas Gesichtsausdruck deuten zu können. Nachdem wir einige Minuten dem Vorspiel verfolgt hatten, wollte Henry nun zum eigentlichen Akt übergehen. Er zog sich ein Kondom drauf und legte Luisa auf den Rücken. Anschließend kniete er sich über sie. Für einen kleinen Moment passierte gar nichts. "Nun mach schon", dachte Marisa gerade laut und wir schmunzelten, weil wir wohl dasselbe dachten. Dann ging er langsam nach unten. Man sah wie Henry mit einer Hand sein Glied an ihren Eingang dirigierte.

Ein Schrei riss uns aus unseren Wünschen und Träumen. Wir sahen noch, wie sich Luisa von Henry befreite. Als Reflex klappte Fabienne schnell den Laptop zu. Keine zwei Sekunden später flog Luisas Zimmertür auf und sie rannte nackt wie Gott sie schuf durch ihr Wohnzimmer in Richtung Bad. Wir alle sahen ihr entgeistert nach. Ich sprang auf und folgte ihr. Ich schaffte es noch mit ihr durch die Badtür zu springen, ehe sie sie zugemacht und womöglich sich eingeschlossen hätte. Wir schlossen hinter uns die Tür ab.

Ich versuchte Luisa in die Augen zu schauen, doch sie wich mir aus. Offenbar war sie total durcheinander. Ich versuchte vorsichtig herauszubekommen, was eigentlich das Problem war. Luisa bedeckte sich mit herumliegenden Handtüchern, um nicht völlig nackt vor mir zu stehen - obwohl ich sie durchaus schon das eine oder andere Mal nackt gesehen habe.

"Was ist geschehen, hat er dir wehgetan?"

Luisa schüttelte nur den Kopf.

"Wir hatten uns echt Mühe gegeben mit der Auswahl. Ist er vielleicht nicht dein Typ?"

"Ach, das ist egal. Wirklich."

"Haben wir dich überrumpelt?"

"Komm, geh bitte. Ich will allein sein."

Für einen Moment verstand ich Luisa nicht mehr. Was war in sie gefahren?

"Nein, wir sind Freunde. Ich will verstehen, was in dir vorgeht."

"Ach, das verstehst du nicht."

"Doch, ich bin genauso wie du eine Frau. Und ich sehe: dich bedrückt doch etwas. Ich möchte dich doch nur verstehen."

"Es hat jedenfalls nichts mit euch zu tun."

Es wurde für einen Moment ruhig. Wir sagten nichts. Die Atmosphäre war gespenstisch. Wo war sie hin, die lebensfrohe Luisa? Ich machte mir echte Sorgen um sie. Zumal wir es mit dem Geschenk nur gut gemeint haben.

"Luisa! Komm, bitte sieh mir in die Augen!"

Eher widerwillig drehte sie sich um zu mir - doch sie schaffte es nicht, mich anzuschauen. Sie schaute einfach weg.

"Komm, du kannst mir vertrauen. Der Typ entsprach also nicht deinen Erwartungen?"

Sie schüttelte nur den Kopf.

"Ok, dann lagen wir wohl mit Henry etwas daneben. Aber wir haben ja nur das Beste für dich gewollt - aber wenn wir nicht wissen, auf welche Art Männer du stehst, woher hätte wir den richtigen für dich aussuchen können?"

"Ich ...", begann Luisa einen Satz, der mehrere größere Pausen enthielt, "ich .... naja ... also so ganz mag ich ... also ... naja, wie soll ich ähm sagen? ... ich stehe... also ... naja ... also ähh auf ..."

Nach einer kleinen Pause fügte ich vorsichtig ein "ja...?" ein.

"nicht auf Männer ... sondern ... auf Frauen"

"Luisa, wirklich?"

"Ja. ... Oh scheiße, nun ist es raus."

Mit einem Schlag fiel plötzlich eine Welt in sich zusammen. Ich fragte mich gerade selber, wie blind wir waren. Vier Frauen bekommen jahrelang nicht mit, wie eine fünfte lesbisch ist. Einen Schwulen rieche ich mittlerweile aus zehn Metern Entfernung.

"Aber Luisa, das ist doch kein Problem. Wirklich nicht. Oh Mann. Nun wird mir auch klar, warum du immer Ausreden hattest. Wir dachten immer, du seist nur wählerisch oder hattest gar heimlich einen Freund. Aber dabei... und dann das Geschenk. Wie dumm waren wir, es nicht zu erkennen?"

Für einen Moment war Funkstille. Ich saß auf dem Toilettendeckel, sie am Badewannenrand - und wir schwiegen.

"Ja, sorry, wenn ich Umstände bereite."

"Es ist doch absolut kein Problem. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und es ist doch ok."

"Wirklich?"

"Ja, wirklich. Hätten wir das nur eher gewusst, dann wäre selbstverständlich eine Frau aus der Torte gesprungen. Hey, warum hast du das nicht eher gesagt?"

"Ich hatte Angst."

"Wovor denn?"

Luisa zuckte mit ihren Schultern. Ich fragte ganz leise erneut nach.

"Angst, anders zu sein als ihr. Angst, dass ich nicht mehr dazu gehöre."

"Ach quatsch. Freundschaften sind doch nicht davon abhängig. Uns irritierte nur, dass du über Jungs die größte Klappe von uns allen hattest, aber in den entscheidenden Momenten gekniffen hast."

Erstmals seit ihrem lauten Schrei konnte sie wieder lächeln.

"Wieder Freunde?", frage ich sie. "Nein, blöd formuliert", verbesserte ich mich. "Immer noch Freundinnen?"

"Ja."

Wir umarmten uns.

"Und was machen wir nun?", fragte sie besorgt.

"Wir können im Bad noch eine Weile sitzen -- nur ich fürchte, die anderen drei dürften sich langweilen. Oder?"

"Meinst du, ich sollte es auch den anderen sagen?"

"Sie werden vermutlich fragen. Natürlich kannst du dir auch eine Ausrede ausdenken - doch die Wahrheit wird dich früher oder später einholen. Nein, sie hat dich so gesehen heute eingeholt. Aber, Luisa, wir sind doch Freunde. Da sollte man auch offen gegenüber sein. Was bringt es, dein Geheimnis noch länger für dich zu behalten?"

Sie nickte nur. "Ja, du hast Recht. Ich muss dazu stehen!"

"Genau. Oder willst du dich immer vor uns verstecken, wenn du nach Frauen Ausschau hältst?"

Wir entriegelten das Bad und traten wieder in ihr Wohnzimmer. Der Stripper war bereits wieder in Unterhose bekleidet und räumte Partymüll zusammen. Und die anderen drei saßen um den Couchtisch herum und drehten sprichwörtlich Däumchen.

"Hey, da seid ihr ja wieder.", meinte Bella.

"Ja!", meinte ich und gab mit Gestik das Wort an Luisa.

Luisa atmete tief durch und nahm ersichtlich allen Mut zusammen. Dann sagte sie: "Ja, ich wollte mich noch mal für die Party bedanken. Und auch das Geschenk war in der Tat eine Überraschung, nur leider, naja, wie soll ich sagen? Ja, ich bin anders. Anders als Ihr."

Mittlerweile war alles ruhig und folgte gespannt Luisas Ausführungen. Selbst Henry unterbrach das Einsammeln des Einweggeschirrs.

"Ich stehe nicht so auf Männer, eher auf Frauen."

"Du bist lesbisch, Luisa?", fragte Marisa ebenso überrascht.

Leise schallte ein "Ja" durch den Raum.

Wir schauten uns an - und wussten für einen Moment nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Bedingt durch den Alkoholpegel prusteten wir los und auch Luisa musste über sie Situation lachen.

"Du, Luisa", meinte Fabienne, "wir finden noch eine Stripperin für dich. Versprochen."

"Ich sollte meinen Freund fragen", trug Marisa dazu bei, "er kennt in seinem Bekanntenkreis auch zwei Lesben."

"Ich mag den Begriff nicht", wendete Luisa ein.

"Oh, Sorry", reagierte Marisa, "zwei Frauen, die auch auf Frauen stehen. Ist das besser?"

"Ja." Wir blickten umher und nahmen wieder Notiz von Henry, der wie versteinert neben uns stand. Das hatte er mit Sicherheit bei seinen Auftritten noch nicht erlebt. Und uns allen kam wohl gleichzeitig die gleiche Idee. Luisa sprach sie für uns aus: "Und was machen wir nun mit dem Stripper? Will ihn noch jemand?"

Wir blickten darauf hin alle zu Fabienne. Und der Stripper hörte immer noch gespannt zu, ob seine Dienste noch gebraucht werden.

"Wie? Was? Ich? ... äh ... aber nur wenn kein anderer Anspruch erhebt", sagte Fabienne leicht überrumpelt.

"Komm, du warst es doch, die den Stripper ausgesucht hast", war meine Antwort.

Fabienne brauchte noch ein paar Sekunden Bedenkzeit, dann stand sie auf und ging zum Stripper und zog ihn förmlich mit in Luisas Schlafzimmer. Wir waren ruhig und versuchten die beiden zu belauschen. Ich klappte Fabiennes Laptop auf. "Wie war das Kennwort?", fragte ich in die Runde und ehe ich eine Antwort erhalten hatte, gab ich nur zum Spaß ihren Vornamen ein. Es klappte. Auf dem Bildschirm war nun der Inhalt der Webcam zu sehen: Luisas Bett, auf dem nun die Konturen von Fabienne und Henry zu sehen waren. Luisa fiel fast die Kinnlade herunter, als sie das sah - aber nicht wegen des Inhalts.

"Ähm, habt ihr vorhin auch schon...:" fragte Luisa leicht empört in die Runde.

"Ja, wir wollten doch auch etwas davon haben", meinte Marisa und wir nickten gemeinsam.

"Pssst, jetzt wird´s spannend!", stupste ich Luisa an.

Man sah, wie Fabienne gerade von ihrem BH befreit wurde. Dann griff Fabienne dem Typ an den Slip und zog ihn aus und wir konnten seinen mittlerweile steifen Schwanz sehen. Sie griff nach ihm. "Schade, dass Fab kein Mikrofon mit angeschlossen hatte", meinte Marisa. "Keine Sorge, Fab ist nicht die leiseste.", konterte ich. Darüber musste sogar Luisa lachen, die so langsam den Schock über die Webcam und vor allem das Outing überstanden hatte.

In der Zwischenzeit verlor auch Fabienne ihren Slip. Und Fabienne steuerte Henrys Kopf direkt zu ihrer Muschi. Er leckte sie. Und sie ließ sich förmlich in die Kissen fallen. Es dauerte auch nicht lange und wir konnten auch ohne Mikro Fabiennes Töne wahrnehmen. Und zugegebenermaßen ließ es uns nicht gerade kalt. Wir schauten uns gegenseitig an, freuten uns mit ihr und schauten erst einmal weiter. Henry hatte sie nun mittlerweile richtig gut unter Kontrolle.

Die Töne wurden durchdringender. Ich blieb mittlerweile nicht mehr ganz ruhig sitzen und sondern bewegte mich immer leicht vor und zurück - um die Nähte der Jeans in meinen Schritt zu spüren. Bella, die links neben mir auf der Couch saß, schien ebenso nicht mehr ganz ruhig zu sitzen. Und Luisa, die rechts neben mir saß, hatte einen besseren Vorschlag: "Könnt ihr nicht mal ruhig auf dem Sofa sitzen... Streichelt euch lieber direkt." Ich blickte Bella kurz an und wie auf Befehl, öffneten wir jeweils den Hosenknopf und eine Hand wanderte in unserem Slip. "So besser, Luisa?". Marisa, die bisher dazu wenig gesagt hat, mischte sich nun auch ein: "Nicht so zurückhaltend, ihr beiden. Luisa steht doch nun auf Muschis!" "Nanana", protestierten wir mit Luisa geschlossen dagegen.

Und wieder blickte ich Bella kurz an - und nun zogen wir uns jeweils die Hosen ein Stück herunter, ebenso mit dem Slip und legten unsere Muschis frei. Bella war rasiert, bei mir war ein schmaler "Landungsstreifen" übrig. Ich versuchte Luisa im Blick zu behalten und sah, wie sie uns gerade unauffällig uns begutachtete. Dann waren auch schon unsere Hände in unseren Schamregionen - jeder bei sich natürlich. Wir stimulierten uns und ließen uns zurückfallen. Ich beachtete die anderen Mädels gar nicht mehr, sondern blickte nur hin und wieder auf den Bildschirm. Hier lag Fab auf dem Rücken und Henrys Zunge befand sich direkt in ihrem Paradies. Wir hörten Fab auch -- trotz der geschlossenen Zimmertür. Henry schien mit der Zunge immer flinker zu werden, Fab wurde noch einmal spürbar lauter und ich lauschte gerne den beiden. Die beiden einigten sich relativ schnell auf ein Tempo, die Atmung von Fab wurde schnell und kurz. Und zwischen den Tönen hörte man immer noch, wie sie Henry um Erlösung anflehte.

Die Situation ließ natürlich auch Marisa und Luisa nicht ruhig. Marisa zog nach und offenbarte nun auch ihre blanke Muschi und Luisa zierte sich noch ein wenig. "Nun sei keine Spielverderberin, Luisa.", ermahnte Marisa. "Hier ist doch kein Mann anwesend!" Und wenn eins Marisa sehr gut kann: Leute animieren. Jedenfalls zog nun Luisa nach. Etwas scherzhaft fragte ich in die Runde: "Bin ich nun die einzige, bei der im Moment noch Härchen unten dran sind?". Der Frage folgte eine kurze Musterung, wir blickten auch wieder auf Fab, doch aufgrund der schlechten Qualität konnten wir es nicht ganz erkennen. Aber Henry war immer noch gut dabei und schien nun auch mit seinen Fingern ihre Brüste zu kneten. Den Klängen nach zu urteilen, fehlte nicht mehr viel, ehe sie kam. Sie keuchte ein paar Mal sehr durchdringend - und wir wussten: das war ihr Höhepunkt.

Wir hätten am liebsten applaudiert - doch das ließen wir lieber. Dazu hätte man die Hände abziehen müssen. Aber verglichen mit Fabienne waren wir anderen vier deutlich leiser. Sehr deutlich an den Konturen sah man nun, wie Henry auf seinen beachtlichen Schwanz ein Kondom zog. Er legte sich auf den Rücken - und überließ Fabienne die Reiterposition, die ihre Lieblingsposition war. Zumindest, so sagte sie des öfters, kann sie da sehr gut steuern, dass beide Partner gemeinsam kommen. Und ich freute mich schon auf diesen Moment. Wir streichelten uns alle weiter und schauten gespannt zu, wie sie sich auf Henry kniete - und seinen großen Schwanz ganz langsam und sanft in sich hineingleiten ließ. Sie tat es mit Genuss - und in der Tat war es auch einer beim Zusehen. Als sie ihn komplett aufgenommen hatte, blieb sie einen Moment still auf ihm liegen: sie genoss es, ausgefüllt zu sein.

Nach gefühlten zwei Minuten begann sie zu reiten. Wir hörten ihr weiterhin gespannt zu - auch wenn sie wohl scheinbar bei vaginaler Stimulierung leiser war. Ihre Beckenbewegungen waren sehr schön anzusehen. Und wir waren alle auf das Finale gespannt. Auch Luisa wirkte nun wieder total entspannt. Bella wurde zwischenzeitlich etwas lauter. Sie kam, aber unterdrückte ihre Laute. Als es aus dem Raum wieder etwas lauter wurde, war auch Marisa soweit. Und scheinbar hatte Marisas Orgasmus den von Luisa ausgelöst. Und kurz danach fing es auch bei mir zu kribbeln an - doch ich hielt es noch etwas zurück. Immerhin war nun auch Fabienne fast soweit und als ich ihren Abgang hörte, ließ ich mich auch kommen. Ich zitterte und bebte an meinem Körper und ich fand es echt angenehm. Henry schien ebenso gekommen zu sein und die beiden ließen sich aufeinander fallen und blieben so einige Minuten in der Position. Und auch wir fühlten noch mit unseren Fingern unsere Nässe.

Fabienne erhob sich nun von Henry. Sie streifte ihm das Kondom ab und knotete es zu. Sie sah aus, als würde sie etwas suchen, vielleicht einen Platz, wo sie ihre Trophäe hinlegen kann? Sie ging nun zum Regal - scheinbar fiel ihr ihre eigene Kamera wieder auf. Innerhalb einem Bruchteil einer Sekunde löste sie das Kabel zur Sendestation. "Mist, sie hat es erkannt", meinte Marisa. Doch ich entgegnete nur: "Na und? Die Show ist doch nun vorbei!"

Die Tür ging auf, Fabienne und Henry verließen gemeinsam das Schlafzimmer. Wir hatten immer noch unsere Finger in unseren Spalten und die beiden mussten schmunzeln. Henry kam auf uns zu: "So, Mädels. Ich werde euch dann mal alleine lassen. Meine Mission ist zu Ende. Falls ihr noch mal eine Stripperin", er blickte zu Luisa, "oder einen Stripper", er blickte zu uns, "braucht, hier ist meine Karte. Ich wünsche euch noch einen schönen Ausklang. Tschau." Wir bedankten uns alle noch einmal für die schönen Stunden und verabschiedeten uns von ihm. Nachdem ihn Fabienne zur Tür gebracht hatte, kam sie zu uns zurück.

"Erstens. Jaja, wer anderen eine Grube gräbt.", sagte Fabienne und klappte das Laptop zu, "Zweitens. Wer ist an seiner privaten Handynummer interessiert?" Ich und Bella meldeten uns. "Tja, Pech. Ich bekam sie auch nicht. Und Drittens. Was ihr da macht, ist ja schön. Aber ich glaube ich kenne da ein viel tolleres Partyspiel!" Wir schauten sie etwas ungläubig an. Dann dirigierte sie uns vom Sofa runter in die Mitte des Raumes. Wir alle sollten uns in einem Kreis in den Schneidersitz setzen. Fabienne machte auch mit und erklärte die Regeln: "Ok, die Spielregel ist eigentlich ganz einfach: Wer zuerst kommt, verliert! So, dazu nehmen wir nun alle unsere linke Hand und legen sie an der Muschi unserer linken Nachbarin an. Und anschließend nehmen wir die rechte Hand und legen sie an unsere rechte Nachbarin."

Der Kreis sah so aus: Bella - ich (die Schreiberin) - Luisa - Fab - Marisa

Wir schauten uns an und wussten nicht, warum wir hier so etwas tun sollten. Letztlich machte Fab den Anfang und legte ihre Hände bei Marisa und Luisa an. Wie reflexartig brachte auch Luisa ihre Hände in Position, so spürte ich bereits einen Finger in meinen Unterleib. Und wenig später setzte sich der Gruppenzwang auch bei den anderen durch. Ich griff nun nach Luisa und Bella und wenige Sekunden später war der Kreis geschlossen. Das Bild, welches sich ergab, sah sehr skurril aus. Fab ergriff wieder das Wort: "So. Und wer kommt, scheidet aus - dann wird der Kreis kleiner. So, alles bereit? Ok. Dann an die Muschis, fertig, los!"

Für mich war es ein total ungewohntes Gefühl, als plötzlich die Zeigefinger von Bella und Luisa aus zwei verschiedenen Richtungen sich an meiner Klit zu schaffen machten und ich ebenso nun zwei Finger zum Stimulieren der beiden Klits koordinieren musste. Auch in unserer Runde war nun Fabienne diejenige, die - im wahrsten Sinne des Wortes - den Ton angab. Sie war die lauteste und wurde von Luisa und Marisa stimuliert. Ich fragte mich, ob man solche Spiele auch nüchtern gespielt hätte - aber das stand nun nicht zur Debatte. Ich war im Beschuss von zwei Fingern und versuchte krampfhaft an nicht sexuelle Dinge zu denken. Ich wette, das machten die anderen auch - aber mir gelang das irgendwie nicht wirklich. In meinem Kopf war alles, was sich um Sex drehte. Bilder vom Stripper, Bilder von meiner letzten Affäre, auch Bilder von Luisa, wie sie nun lesbischen Sex ausleben würde.

Ich kämpfte dagegen an, doch ich war für einen Moment wehrlos. All das führte nun dazu, dass mich Bella und Luisa besser im Griff hatten, als ich die beiden. Und ich spürte schon, wie meine Orgasmus anrollte. Doch bevor ich ihn erlebte, kam bereits Marisa. Nachdem sie sich kurz schüttelte, pausierten wir anderen und schauten alle auf Marisa und ihr Beben. Sie kam leise, es war eher ein Herumknucksen. Man sah aber auch, wie sie sich auf die Lippen biss, um leise zu sein. Sie schüttelte sich ein paar Mal. Ihr Körper bebte sanft. Und dann war sie abgeklungen. Fab und Bella hatten längst ihre Hände von ihrer Scham befreit und Marisa musste den Kreis verlassen.

Wir rückten auf ein Viereck auf, Bella und Fab berührten sich nun gegenseitig. Kurz bevor es weiterging, wurde mir bewusst, dass mich Marisa gerettet hatte. Ich war kurz davor gewesen, auch zu kommen, mein Körper hatte sich vorbereitet. Doch die entscheidende Berührung blieb aus. Somit verebbte meine Welle in der Zwischenzeit. So ein Gefühl eines fehlgeschlagenen Orgasmus ist zwar ehrlich gesagt nicht das Beste, was man sich als Frau wünscht. Aber um das Wohlbefinden ging es nicht: es war ein Spiel!

Fabienne eröffnete wieder die Runde mit ihrem Spruch und es ging weiter. Ich spürte vor allen Fabs Finger bei Bella und es dauerte nicht lange und sie hatte sie gut im Griff. Ich brauchte kaum noch etwas machen, wenngleich ich ebenfalls mein Engagement bei Bella verstärkte

und Luisa eher außen vor ließ. Bella hatte ihre Finger selber nicht mehr unter Kontrolle, sondern war nur noch damit beschäftigt, den Reizen auszuweichen. Mir gefiel das Spiel. Und ich kannte das Gefühl noch nicht, was es bedeutete, eine andere Frau zum Orgasmus zu stimulieren. Luisas Stimulation tat mir zwar auch gut - aber für diese Runde wusste ich, sie konnte keine Gefahr werden. Und Bella war kurz vor ihrem Höhepunkt. Wir verstärkten unser Fingerspiele. Und dann war es auch um Bella geschehen. Sie atmete heftiger, nicht ganz so leise wie Marisa. Sie zuckte und zwei leisere Schreie gingen durch den Raum. Anders als Marisa hatte sie auch den Mund dabei offen. Und ihre Gesichtszüge sahen sehr entspannt und fröhlich aus.

Doch auch diese Unterbrechung war schnell vorbei. Fabienne machte Druck, damit wir nicht zu sehr wieder von unserer Geilheit herunterkamen. Nun waren wir nur noch drei: Ich, Luisa und Fab. Wir rückten uns in Position. Ich merke, dass es zu dritt etwas anstrengender wurde. Fab gab wieder den Startschuss - und dieses Mal spürte ich, wie Fab ihr Engagement bei mir verstärkte. Ich wusste, dass ich gegen Fab keine Chance hatte. Also begann ich meine Bemühungen vor allem bei Luisa - nicht ohne Erfolg. Ich begann zu stöhnen, sie stöhnte ebenfalls leicht auf und ließ es mit sich geschehen. Luisa streichelte uns zwar noch in unseren Muschis, jedoch war dies alles andere als intensiv. Luisa hat regelrecht meinen Finger umschlungen. Sie floss förmlich dahin, sie ließ sich nun von ihren sexuellen Gefühlen gleiten.

Fab spürte das natürlich auch und so verlagerte sie ihre Fingerfertigkeiten auf Luisa. In mir spürte ich kaum noch Reize, dafür waren ihre Fabs Finger rund um Luisas Muschi intensiver. Sie streichelte mehr ihren Eingang, während ich mich um ihren Kitzler kümmerte. Ich blickte Fab an und wir waren uns auch ohne Worte einig, dass wir Luisa einen schönen Abgang verschaffen wollten. Und so dauerte es auch nicht lang, bis sie kam. Und ihr Orgasmus hatte es in sich. Obwohl sie sonst nicht allzu laut war, waren die Schreie deutlicher spitzer und energischer. Ihr Körper vibrierte sehr stark - wodurch ich auch meinen Handkontakt mit ihrer Muschi verlor. Sie ließ sich fallen und genoss ihren Glücksrausch. Auch Fab zog von ihr ab und wir begutachteten unser Werk. Als Luisa wieder zu sich kam, bedankte sie sich. Ich schaute Fab an, und wir waren auch glücklich. Fab und ich beschlossen, das Finale nicht mehr auszutragen, auch wenn die anderen drei protestierten. Das wichtigste war für uns doch, dass es Luisa gefallen hatte - als Ersatzgeburtstagsgeschenk.

Als die Sonne wieder aufging, war es für uns ein Zeichen, langsam die Schlafsäcke auszurollen. Wir suchten uns alle ein paar Ecken ohne Partyschmutz. Und dann schliefen wir ein - übrigens ohne irgendwelche sexuellen Aktivitäten. Wir wachten gegen 11 Uhr auf und beschlossen, noch zu brunchen. Wir erreichten auch bis 12 Uhr ein Lokal. Unseren fehlenden Schlaf sah man uns sicherlich an. Wir alberten herum, so wie immer, wir waren laut und wir beherrschten den Ton im Café.

Nur eins war an diesem Tag anders: die neue Situation mit Luisa. Die Neugierde war natürlich ungelogen sehr groß: Was hatte sie bisher erlebt? Wie kam sie dazu? Und vor allem: wieso hatten wir all die Jahre nichts mitbekommen - immerhin kannten wir sie ja schon etliche Jahre? Doch so viel wollte sie nicht verraten. Zumindest noch nicht und auch nicht in einer Kneipe. Ihr war es sichtlich noch peinlich. Uns interessierte natürlich auch, auf welchen Typ Frau sie denn so stand. Da konnten wir sie noch überreden, ein altes Spiel mit uns zu spielen: Hot or Not. Dabei ging es darum zu schätzen, wie attraktiv jeweils eine von uns den gerade zur Tür hereinkommenden Typen fand. Wir schrieben jeweils eine Zahl von Null bis Zehn auf einen Zettel, verglichen - und wer am nächsten lag, bekam einen Punkt. An dem Morgen spielten wir es mit Frauen: und es drehte sich nur um Luisa. Mit Ausnahme von einigen dicken Frauen, wo wir uns alle sehr einig waren, lag ich fast immer daneben. So hatten wir während des Essens gut 30 Frauen getippt - und am Ende war Marisa klare Siegerin.

Nachdem Brunch gingen wieder unsere eigenen Wege. Wir verabschiedeten und umarmten uns. Ich ging noch einige Schritte mit Marisa, wo wir unter vier Augen über Luisa sprachen.

"Sage mal, warum warst du so gut beim Tippen? Oder wusstest du schon vorher Bescheid?"

"Nein, nein. Ich wusste auch nicht, was ich tippen sollte. Du hast mir gegenüber gesessen und da habe ich einfach alle Frauen mit dir verglichen. Und wenn sie dir ähnlich sahen, habe ich entsprechend viele Punkte gegeben."

Wir lachten beide, dann trennen sich auch unsere Wege.

Dreimal hatte Luisa 10 Punkte vergeben, alle drei hatte Marisa richtig. Ich hatte die drei Frauen noch vor Augen und verglich diese in Gedanken. Ja, sie waren mir verdammt ähnlich. Verdammt, Marisa hatte Recht.