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Gemeinsam mit Fabienne begutachteten wir die Menükarte. In Wirklichkeit
ging es aber darin um etwas ganz anderes, es war die getarnte Karte
einer Callboy-Vermittlung. Eifersüchtige Ehemänner sollte sie ahnungslos
halten. Die Karte war exklusiv gestaltet und knackigen Boys hielten
stets eine Pizza in der Hand. Der Pizza-Belag sprach für ihre
Eigenschaften. Pfirsich stand für einen besonders süßen Boy,
Pfefferschoten dagegen für heiße Macho-Typen, Rindfleisch für muskulöse
Typen. Die vorgegaukelten Preise ähnelten denen in einer Menükarte, aber
für Eingeweihte gab es dafür einen geheimen Umrechnungs-Code. Wir
stöberten lange und genüsslich in dieser Karte, hatten aber ziemlich
Entscheidungsblockaden.
Fabienne zuckte nur mit den Schultern. "Und dieser schnuckelige Typ da,
der sieht auch echt männlich aus. Ok, 18cm, aber preislich noch im
Rahmen."
Wir nickten, wir waren uns einig. Endlich -- nach nur gut einer Stunde.
Am darauffolgenden Tag stimmten wir uns noch mit Bella und Marisa ab -
und mit deren Zustimmung hatten wir ein erstklassiges Geschenk für den
20. Geburtstag für Luisa: Einen Stripper, der auch über Nacht bleiben
würde. Wir waren uns sicher, dass dieses Geschenk noch lange in
Erinnerung bleiben würde. Bis zu ihrem Geburtstag waren damals noch drei
Wochen - ausreichend Zeit, um eine Überraschungsparty in ihren Wänden zu
organisieren. Und darin sind wir Spitze.
Schon seit vielen Jahren machen wir fünf Mädels immer viel zusammen -
und hängen auch viel Zeit miteinander ab. Wir gehen öfters gemeinsam
Shoppen, treiben viel Sport, teilweise auch in Vereinen, und gehen
natürlich auch gerne auf die Piste. Wir machen meist einmal in der Woche
einen Frauenabend. Nicht selten ist das eine Pyjama-Party, bei der wir
uns auch oft und gerne über Sexuelles auslassen. Und untereinander sind
wir uns auch für nichts zu schade. Bereits zu Luisas 18. Geburtstag
hatten wir schon so eine Party gemacht, damals bekam sie vor
versammelter Mannschaft einen Vibrator geschenkt. Die Bilder von damals
habe ich heute noch im Kopf. Oder die Party von Fab, wo sie eine
männliche Gummipuppe bekam. Oder auch das Geschenk für Bella: einen
Bikini, dessen Nähte sich im Schwimmbad lösten - nur dieses Feature
kannte sie nicht und bei der Generalprobe hatten wir viel Spaß im Bad,
vor allem mit dem Bademeister. Überhaupt sind wir, wenn wir zusammen
auftreten, nicht unbedingt leise.
Aber eins war schon lange aufgefallen: Bella, Fabienne und ich
schleppten öfters Typen nach Hause. Marisa liebte ihren Freund und war
deswegen treu. Doch Luisa traute sich nie - dabei hatte sie von uns
allen die größte Klappe. Aber die Ausreden waren immer abenteuerlicher:
zottelige Männerhaare gingen gar nicht, ein leichter Bauchansatz war ein
No-Go, ein Typ ohne gepflegte Fingernägel müsste wohl auch einen
ungepflegten Schwanz haben, auf gegelte Haare stand sie gar nicht, ihr
letzter Wille: einer mit Brille.
Doch es konnte doch nicht sein, dass Luisa trotzdem keinen Mann fand -
auch mit den gehobenen Wünschen. Ihr Äußeres konnte sich doch sehen
lassen: eine sportlich, schlanke Figur, feuerrote Haare, die bis zu den
Oberarmen reichten, funkelnde grün-braune Augen und auch ihre Oberweite
war in der richtigen Proportion. Aber manche Leute muss man wohl erst zu
ihrem Glück zwingen, unser ausgewählter Typ, Henry, erfüllte zumindest
alle bisher bekannten Anforderungen. Vielleicht war sie auch heimlich
verliebt gewesen, nur wir wussten nichts davon?
In den drei verbliebenen Wochen hatten wir nun alle Hände voll zu tun.
Wir buchten Henry, wir organisierten die große Partytorte, ein Freund
sollte den DJ spielen - und vor allem Freunde einladen und das
Ablenkungsmanöver planen. Da die Party auf einen Samstag fiel, musste
Luisa auch nicht zu ihrer Ausbildungsstelle fahren. Aber Marisa und ich
luden sie zum Brunch ein - und Bella und Fab mussten leider verreisen.
In Wirklichkeit hatten sie alles vorbereitet - und wir ließen uns alle
Zeit der Welt beim Brunch. Es war lecker.
Als wir gegen 15 Uhr da rausgeschmissen wurden, hatten wir noch gut drei
Stunden zu überbrücken - auf jeden Fall durften wir nicht eher nach
Hause und ich bekäme auch ein Signal, wenn alles bereit wäre. Also
gingen wir shoppen. Eher spontan sind wir zu den Dessous gegangen und
machten uns über einzelne Ausstellungsstücke lustig. Am Ende kauften wir
ihr spaßeshalber einen C-String: eine Unterhose, bei der es keine
Seitenschnur gibt und wir uns kichernd vorstellten, wie der wohl halten
sollte.
Als wir die Dessous-Abteilung verlassen hatten, vibrierte mein Telefon
und ich bekam eine Kurzmitteilung: "Wir sind fertig!" Ich schlug also
vor, dass wir zu Luisa gehen und uns da stärken sollten. Auch wenn Luisa
lieber noch durch die Straßen ziehen wollte, konnten wir sie überstimmen
- wir bestanden da drauf, dass sie uns den C-String vorführen sollte.
Wir erreichten ihr Haus und gingen in ihren dritten Stock, dann öffnete
sie die Tür:
"ÜBERRASCHUNG!"
Luisa erschrak zunächst völlig. Nach ein paar Sekunden hatte sie sich
aber wieder gefasst und ich sah bei ihr eine Freudenträne. Sie war
gerührt. Luisa trat hinein, wir folgten. Gut 40 Leute waren bereits
eingetrudelt - und ich sah bereits in der Mitte des Raumes die
Riesentorte. Nun begann eine Umarmungszeremonie und sie hatte Tränen in
den Augen. Einige stimmten ein Lied ein, sie sollte dreimal Hoch leben -
und drei kräftige Typen hoben sie nacheinander kurz hoch. Dann kamen wir
zum eigentlichen Höhepunkt der Party: wir zündeten die Kerzen auf der
Riesentorte an. Diese Torte war natürlich nicht komplett essbar,
lediglich die oberste Schicht. Aber sie war sehr dekorativ gestaltet.
Marisa war es, die dieses Mal eine kleine Rede halten durfte. Über
unsere Freundschaft. Das letzte Jahr. Über Dick und Dünn. Wir forderten
Luisa auf, sich etwas zu wünschen - und anschließend die 20 Kerzen
auszublasen. Der nun einsetzende Applaus war auch für den Stripper das
erwartete Zeichen.
Mit einem lauten Plopp hoben sich die obersten beiden Schichten des
Kuchens - und ein Typ sprang hervor. Er wirkte sehr sportlich. Bekleidet
war er mit einem weißen Hemd, der Rest war noch in der Torte verhüllt.
Er sah sehr attraktiv aus, die Fotos hatten nicht zu viel versprochen.
Wir applaudierten alle. Und auch wenn es ein Typ war: normalerweise
müssten die Frauen eher kreischen, doch die Herren überboten uns mit
ihrem Gegröle. Und Luisa war sichtlich noch geschockt und zugleich
gerührt.
"Hallo Luisa! Ich bin Henry und ich wünsche dir alles Gute zum
Geburtstag - und es sollen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen,
zumindest an diesem Abend und dieser Nacht!"
Wieder tobte alles. Und wieder durfte Marisa die Moderation übernehmen:
"Ja, Henry ist extra für dich heute da. Und er wird wenn du willst bis
morgen bleiben. Und du, liebe Luisa, darfst mit ihm machen, was du auch
immer tun willst."
Nun rief Fabienne dazwischen: "Ja, er könnte zum Beispiel den
Partyschmutz wegräumen - wenn du magst."
Bella folgte ihr: "Ja, du kannst ihn aber auch nackt das Klo putzen
lassen - wenn du magst".
Nun war ich an der Reihe: "Ja, der könnte dich auch durch die Nacht
führen - wenn du magst"
"Auf jeden Fall", führte Marisa weiter aus, "wird er nun Kuchen
servieren. Aber mal ehrlich: soll er uns so Kuchen servieren, liebe
Mädels?"
Wir brüllten im Chor ein einstimmiges "Nein!"
Das war für ihn das Stichwort. Er übergab die Tortenspitze an Luisa mit
den Worten "Nicht fallen lassen!". Dann befreite er sich aus der
restlichen Torte und wir konnten den Stripper nun komplett bewundern.
Aber auch das, was sich hinter seiner weißen Hose abzeichnete, war
verlockend, mir gefiel vor allem sein knackiger Arsch. Der DJ legte die
vom Stripper vorgeschlagene Musik ein. Es erklangen die ersten Töne und
Henry begann mit seinen Hüftbewegungen. Wir jubelten ihm zu. Er knöpfte
so langsam sein Hemd auf und gewährte uns Einblicke auf seine stahlharte
Männerbrust. Als der letzte Knopf offen war, zog er es aus und ließ es
vor Luisas Füßen fallen.
Nun ging er wieder zu Luisa - er zog das Tuch von der Tortenspitze und
öffnete eine Tortenschachtel. Auf zwei Tellern nahm er sich die ersten
beiden Stücke und stolzierte wieder tanzend durch den Raum und verteilte
diese beiden Stücke. Als er die Hände wieder frei hatte, spielten die
Finger mit seinem Hosenknopf. Er positionierte sich wieder vor Luisa und
öffnete ihn nun. Er schaute in ihre Augen, als er den Reißverschluss
ganz langsam öffnete -- bei der Hälfte stoppte er.
Er nahm wieder zwei Stück Kuchen und verteilte sie wieder. Als er wieder
bei Luisa war, nahm er ihr die Torte ab und gab sie Marisa - und
forderte gleichzeitig Luisa auf, ihm zu helfen: sein Hosenstall würde
klemmen. Die Musik wurde dabei leiser. Alles blickte auf Luisa, wie sie
sich an seinem Hosenstall zu schaffen machte. Kaum war er geöffnete,
grölten wir wieder, die Musik setzte ein und Stripper entledigte sich
seiner Hose - welche wieder vor Luisas Füßen lag. Nun war der Stripper
nur noch in Socken und Boxershorts bekleidet. Wobei er die Socken mit
seinen Tanzbewegungen auszog. Nun verteilte er den restlichen Kuchen -
was den Anschein erweckte, als sei er fertig. Nun waren es
merkwürdigerweise die Typen, die ein weiteres Ausziehen forderten - aber
die Welle schwappte schnell über. Und er akzeptierte sie auch. Er stand
nun wieder vor Luisas Augen, er griff in seine Boxershorts und zog sie
sehr langsam nach unten. Er trieb die Spannung an - und nun war nahezu
jedes Auge auf ihn gerichtet.
Die Boxershorts fielen. Und eine La-Ola-Welle setzte ein. Doch wir sahen
noch nicht seinen Schwanz, wie vielleicht einige Gäste erwartet hatten.
Aber der enge Slip ließ die Konturen schon sehr deutlich erahnen. Es
ließ mich auch nicht kalt - vor allem da wir von der Clique auch
wussten, was uns gleich erwarten würde. Wieder begannen einige Typen mit
"Ausziehen" - doch der Stripper machte deutlich, dass es für den Moment
reichte. Die Show endete mit einem Applaus. Ein Mädel verschwand spontan
auf der Toilette, und kam erst eine Viertelstunde später wieder. Was sie
wohl getan hatte?
Auch bei den Typen konnte man sehr gut erahnen, wo sich der Jeansstoff
aufspannte - ganz im Gegensatz zum Stripper, bei dem der Schwanz noch
brav und anständig in der Hose lag. Vermutlich gehörte diese
Selbstbeherrschung zum Business dazu, sich von solchen Shows nicht
erregen zu lassen. Aber ich stellte mir in Gedanken schon vor, was
passieren würde, wenn er die Kontrolle in so einem Moment verliert: der
Slip liegt schon beim schlaffen Schwanz verdammt eng an.
Und während wir alle kicherten und der Stripper sich kurz zurückzog und
seine Kleidung wieder aufsammelte, ergriff wieder Marisa das Wort und
eröffnete kurz und schmerzlos das Buffet. Wir hatten reichlich
eingekauft und die anderen hatten das Essen sehr ansprechend
aufbereitet. Und es war lecker. Nun flossen auch die ersten Biere und
Weine. Einige überreichten Luisa noch kleine Geschenke. Und der Abend
wurde locker. Mittlerweile spielte der DJ einige tanzbare Lieder. Der
Stripper war wieder in seiner Hose, lediglich das Hemd blieb aufgeknöpft
- und bot sich auch zum Tanzen an. Ich wollte es wissen, ob man ihn
dabei erregen kann und so nahm ich das in die Runde geworfene Angebot
als erste an. Und so schmiegte ich mich an ihn heran und wollte seine
Beule unbedingt spüren. Doch er schien Talent zu haben, sich mir zu
entziehen - wohl aus gutem Grund. Und auch andere Frauen hatten nach mir
wohl ähnliche Ideen.
Die Stunden vergingen mittlerweile. Wir hatten immer noch viel Spaß und
machten einige Partyspiele. Kurz nach Mitternacht fuhr auch der DJ -
entgegen unserem Willen - die Lautstärke herunter, aber Luisa sollte ja
keinen Ärger mit dem Vermieter bekommen. Die meisten Leute waren dafür
angeheitert, besonders auch Luisa. Einige waren auch schon gegangen,
andere dafür später nachgekommen.
Wir fragten Luisa, was sie für diesen Abend mit ihrem Überraschungsgast
so plante - und sie überlegte lange. "Das mit dem Klo war doch eine gute
Idee. Hihi". Mittlerweile legte der DJ ein etwas ruhigeres Lied ein, der
Stripper kam auf Luisa und zog sie auf die Tanzfläche. Schließlich hatte
er mit fast jeder Frau getanzt - nur eben nicht mit dem Geburtstagskind.
Es sah süß aus, wie er sie führte. Und wir schauten gerührt auf die
beiden. Es waren schöne vier Minuten. Dann erlosch kurz die Musik und
wir applaudierten den beiden. Luisa schien gerade wieder ihren Übermut
zu haben. Sie ging hinter den Typen und umgriff seine Hüfte, dabei
wanderten ihre Hände direkt zu seinem Hosenstall. Sie zog leicht die
Hose nach unten und zum Vorschein kam nun sein Slip, anscheinend hatte
er die Boxershorts nicht wieder angezogen. Nun zog sie auch mit einem
Ruck den Slip herunter und ließ seinen Schwanz hervorblitzen. Wir
lachten mit Luisa über ihre Spontanität, die sie immer mit einigen
Promille hatte und applaudierten.
Das, was jedenfalls nun zum Vorschein kam, sah schon im schlaffen
Zustand vielversprechend aus. Auffallend war, dass nicht mehr alle Typen
so zielsicher grölten wie zuvor. Luisa streichelte auch kurz den Schwanz
und die Eier - und nun schien der Typ gegen die aufkommende Erektion
nichts mehr machen zu können. Sein Glied versteifte und vor allen wir
Mädels schauten mit Spannung entgegen. Als Luisas Massage beendet war,
applaudierten wir ihm.
Ein Typ forderte sie auf, ihn zu wichsen -- doch Luisa beließ es bei
einigen Bewegungen. Doch die Show sollte weitergehen. Ich ging auf die
beiden zu -- und führte Luisas Hand wieder zu dem Schwanz. Und nun
wichsen wir ihn gemeinsam -- unter rhythmischem Beifall. Wir zogen
praktisch nur die Vorhaut vor und zurück. Ich versuchte nebenbei noch
das Bändchen ein wenig mit zu berühren. Wir winkten Bella noch zu uns
und sie versteckte sich hinter dem Typen und massierte von hinten seine
Eier. Wir hatten miteinander eine Menge Spaß, Luisa wurde nun auch
wieder aktiver.
Die Atmung von Henry ging langsam in Keuchen über. Wir gaben den anderen
Gästen Zeichen, leise zu sein, so dass wir es deutlicher hören konnten.
Ich blickte in sein Gesicht und er versuchte seriös zu bleiben - was
sicherlich verdammt schwer war, wenn gleich drei Frauen sich
gleichzeitig am besten Stück zu schaffen machten. Irgendjemand stellte
vorsichtshalber noch eine kleine Schüssel hin. So ging das Spielchen
einige Minuten und wir führten regelrecht einen Kampf gegen Henry.
Während wir ihn mit Reizen überhäuften, versuchte er diese auszublenden.
Als ich das erste Zucken in seinem Glied spürte, war ich begeistert.
Während zwischendurch wieder einige getuschelt hatten, hätte man nun das
Fallen von Stecknadeln hören können - naja, wäre Henry in dem Moment
etwas leiser gewesen. Das Zucken wiederholte sich und dann war es
soweit. Er kam. Er versuchte natürlich möglichst leise dabei zu sein,
wenngleich es ihm nicht ganz klappte. Ein Spritzer schoss raus und
landete natürlich nicht in der Schüssel, sondern auf den Boden. Genau
wie die zwei weiteren Spritzer. Ein Typ rief "Zugabe" doch die gab es
nur noch in Form von kleinen, unspektakulären Nachschüben.
Sein Glied erschlaffte wieder und wir ließen los. Dabei gab es noch
einmal Applaus -- ehe Marisa das Interesse wieder auf sich lenkte, in
dem sie mit einer neuen Leckerei aus der Küche kam. Ich holte
Küchenrolle und wischte die Tropfen vom Fußboden auf. Der Stripper zog
sich die Hose nun ganz aus und ging so wie er war - mit heraus
baumelnden Schwanz - ins Bad. Kurz blickte er zurück - unsere Blicke
trafen sich. Er lächelte und zwinkerte mir zu. Das hieß wohl 'Danke
schön'.
Die Party näherte sich gegen 4 Uhr ihrem Ende. Nur noch der harte Kern
blieb zurück: Ich, Fabienne, Marisa, Bella und natürlich Luisa und der
Stripper. Wir saßen in Luisas Schlafzimmer auf dem Boden verteilt - denn
das Zimmer war von der Party weitestgehend verschont geblieben. Wir
machten Smalltalk. Der Pegel von uns allen war zu dem Zeitpunkt schon
jenseits von Gut und Böse. Nur der Stripper war berufsbedingt nüchtern.
Das war zwar schade, allerdings merkte man ihm an, dass er sich uns vom
Niveau her anpasste und mit uns lachte.
"So Luisa, wie schaut´s aus. Die Sonne wird bald wieder aufgehen. Wenn
du heute noch deinen Höhepunkt erleben willst, haben wir nicht mehr
allzu viel Zeit."
"Genau Luisa, du solltest das Geschenk nicht verstreichen lassen!",
sagte Bella.
"Ja, komm trau dich. Der Stripper rennt auch nicht weg!", versuchte ich
sie zu animieren.
"Komm, kneifen gilt nicht. Du bist eine richtige Frau!", so Marisa.
Doch Luisa schaute etwas unentschlossen umher. Es wurde wieder still,
bis Fabienne die Pause durchbrach: "Du, Luisa. Wenn du nicht willst -
ich würde das Geschenk auch liebend gerne nehmen". Wir lachten kurz
drüber - mit Ausnahme von Luisa.
Luisa brauchte noch einige Augenblicke, dann griff sie nach Henrys Hand.
Ich tauschte mit Fabienne, Marisa und Bella Blicke aus und wir zogen uns
anschließend aus dem Zimmer zurück und ließen die beiden zurück. Marisa
rief noch: "Viel Spaß" und Bella meinte: "Wir wollen aber einen genauen
Bericht". Luisa wirkte etwas ängstlich, vermutlich war ihr die Situation
in dem Moment etwas unangenehm.
Wir verließen den Raum und schlossen hinter uns die Tür wieder. "Was
machen wir nun?", fragte ich in die Runde. Marisa ging zur Tür und
wollte lauschen, ehe sie von Fabienne zurückgepfiffen wurde. "So macht
man das heute!" klärte sie uns auf und zauberte aus ihrer Tasche einen
Laptop. "Wir haben in Luisas Regal eine kleine Webcam versteckt, die auf
das Bett gerichtet ist." Als der Laptop aufgeklappt war, sahen wir
bereits das Bild. Da es nicht allzu hell im Zimmer war, war das Bild
leicht grieslig, die Qualität könnte besser sein - aber es reichte, um
zu erkennen, was die beiden miteinander anstellten.
Der Stripper schien sie und sich zu entkleiden. Ja, Henry gab sich
sichtlich alle Mühe. Nur Luisa wirkte etwas inaktiv neben ihm. Wir
schauten uns an und fragten uns, ob der Typ nun vielleicht zu süß und
sexy für sie war? Die Gedanken verflogen, als wir sahen, wie der
Stripper sie in Position brachte. Seine Hände gingen auf Wanderschaft zu
ihren sensiblen Stellen. Er massierte mit einer Hand ihre Brüste, die
andere bewegte sich in ihrer Schamregion. Wir schauten dem Treiben zu,
doch irgendwie schien Luisa nicht wirklich mitzumachen. Während er sie
beglückte, lag sie beteiligungslos neben ihm. Leider war die
Bildqualität zu schlecht, um Luisas Gesichtsausdruck deuten zu können.
Nachdem wir einige Minuten dem Vorspiel verfolgt hatten, wollte Henry
nun zum eigentlichen Akt übergehen. Er zog sich ein Kondom drauf und
legte Luisa auf den Rücken. Anschließend kniete er sich über sie. Für
einen kleinen Moment passierte gar nichts. "Nun mach schon", dachte
Marisa gerade laut und wir schmunzelten, weil wir wohl dasselbe dachten.
Dann ging er langsam nach unten. Man sah wie Henry mit einer Hand sein
Glied an ihren Eingang dirigierte.
Ein Schrei riss uns aus unseren Wünschen und Träumen. Wir sahen noch,
wie sich Luisa von Henry befreite. Als Reflex klappte Fabienne schnell
den Laptop zu. Keine zwei Sekunden später flog Luisas Zimmertür auf und
sie rannte nackt wie Gott sie schuf durch ihr Wohnzimmer in Richtung
Bad. Wir alle sahen ihr entgeistert nach. Ich sprang auf und folgte ihr.
Ich schaffte es noch mit ihr durch die Badtür zu springen, ehe sie sie
zugemacht und womöglich sich eingeschlossen hätte. Wir schlossen hinter
uns die Tür ab.
Ich versuchte Luisa in die Augen zu schauen, doch sie wich mir aus.
Offenbar war sie total durcheinander. Ich versuchte vorsichtig
herauszubekommen, was eigentlich das Problem war. Luisa bedeckte sich
mit herumliegenden Handtüchern, um nicht völlig nackt vor mir zu stehen
- obwohl ich sie durchaus schon das eine oder andere Mal nackt gesehen
habe.
"Was ist geschehen, hat er dir wehgetan?"
Luisa schüttelte nur den Kopf.
"Wir hatten uns echt Mühe gegeben mit der Auswahl. Ist er vielleicht
nicht dein Typ?"
"Ach, das ist egal. Wirklich."
"Haben wir dich überrumpelt?"
"Komm, geh bitte. Ich will allein sein."
Für einen Moment verstand ich Luisa nicht mehr. Was war in sie gefahren?
"Nein, wir sind Freunde. Ich will verstehen, was in dir vorgeht."
"Ach, das verstehst du nicht."
"Doch, ich bin genauso wie du eine Frau. Und ich sehe: dich bedrückt
doch etwas. Ich möchte dich doch nur verstehen."
"Es hat jedenfalls nichts mit euch zu tun."
Es wurde für einen Moment ruhig. Wir sagten nichts. Die Atmosphäre war
gespenstisch. Wo war sie hin, die lebensfrohe Luisa? Ich machte mir
echte Sorgen um sie. Zumal wir es mit dem Geschenk nur gut gemeint
haben.
"Luisa! Komm, bitte sieh mir in die Augen!"
Eher widerwillig drehte sie sich um zu mir - doch sie schaffte es nicht,
mich anzuschauen. Sie schaute einfach weg.
"Komm, du kannst mir vertrauen. Der Typ entsprach also nicht deinen
Erwartungen?"
Sie schüttelte nur den Kopf.
"Ok, dann lagen wir wohl mit Henry etwas daneben. Aber wir haben ja nur
das Beste für dich gewollt - aber wenn wir nicht wissen, auf welche Art
Männer du stehst, woher hätte wir den richtigen für dich aussuchen
können?"
"Ich ...", begann Luisa einen Satz, der mehrere größere Pausen enthielt,
"ich .... naja ... also so ganz mag ich ... also ... naja, wie soll ich
ähm sagen? ... ich stehe... also ... naja ... also ähh auf ..."
Nach einer kleinen Pause fügte ich vorsichtig ein "ja...?" ein.
"nicht auf Männer ... sondern ... auf Frauen"
"Luisa, wirklich?"
"Ja. ... Oh scheiße, nun ist es raus."
Mit einem Schlag fiel plötzlich eine Welt in sich zusammen. Ich fragte
mich gerade selber, wie blind wir waren. Vier Frauen bekommen jahrelang
nicht mit, wie eine fünfte lesbisch ist. Einen Schwulen rieche ich
mittlerweile aus zehn Metern Entfernung.
"Aber Luisa, das ist doch kein Problem. Wirklich nicht. Oh Mann. Nun
wird mir auch klar, warum du immer Ausreden hattest. Wir dachten immer,
du seist nur wählerisch oder hattest gar heimlich einen Freund. Aber
dabei... und dann das Geschenk. Wie dumm waren wir, es nicht zu
erkennen?"
Für einen Moment war Funkstille. Ich saß auf dem Toilettendeckel, sie am
Badewannenrand - und wir schwiegen.
"Ja, sorry, wenn ich Umstände bereite."
"Es ist doch absolut kein Problem. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und
es ist doch ok."
"Wirklich?"
"Ja, wirklich. Hätten wir das nur eher gewusst, dann wäre
selbstverständlich eine Frau aus der Torte gesprungen. Hey, warum hast
du das nicht eher gesagt?"
"Ich hatte Angst."
"Wovor denn?"
Luisa zuckte mit ihren Schultern. Ich fragte ganz leise erneut nach.
"Angst, anders zu sein als ihr. Angst, dass ich nicht mehr dazu gehöre."
"Ach quatsch. Freundschaften sind doch nicht davon abhängig. Uns
irritierte nur, dass du über Jungs die größte Klappe von uns allen
hattest, aber in den entscheidenden Momenten gekniffen hast."
Erstmals seit ihrem lauten Schrei konnte sie wieder lächeln.
"Wieder Freunde?", frage ich sie. "Nein, blöd formuliert", verbesserte
ich mich. "Immer noch Freundinnen?"
"Ja."
Wir umarmten uns.
"Und was machen wir nun?", fragte sie besorgt.
"Wir können im Bad noch eine Weile sitzen -- nur ich fürchte, die
anderen drei dürften sich langweilen. Oder?"
"Meinst du, ich sollte es auch den anderen sagen?"
"Sie werden vermutlich fragen. Natürlich kannst du dir auch eine Ausrede
ausdenken - doch die Wahrheit wird dich früher oder später einholen.
Nein, sie hat dich so gesehen heute eingeholt. Aber, Luisa, wir sind
doch Freunde. Da sollte man auch offen gegenüber sein. Was bringt es,
dein Geheimnis noch länger für dich zu behalten?"
Sie nickte nur. "Ja, du hast Recht. Ich muss dazu stehen!"
"Genau. Oder willst du dich immer vor uns verstecken, wenn du nach
Frauen Ausschau hältst?"
Wir entriegelten das Bad und traten wieder in ihr Wohnzimmer. Der
Stripper war bereits wieder in Unterhose bekleidet und räumte Partymüll
zusammen. Und die anderen drei saßen um den Couchtisch herum und drehten
sprichwörtlich Däumchen.
"Hey, da seid ihr ja wieder.", meinte Bella.
"Ja!", meinte ich und gab mit Gestik das Wort an Luisa.
Luisa atmete tief durch und nahm ersichtlich allen Mut zusammen. Dann
sagte sie: "Ja, ich wollte mich noch mal für die Party bedanken. Und
auch das Geschenk war in der Tat eine Überraschung, nur leider, naja,
wie soll ich sagen? Ja, ich bin anders. Anders als Ihr."
Mittlerweile war alles ruhig und folgte gespannt Luisas Ausführungen.
Selbst Henry unterbrach das Einsammeln des Einweggeschirrs.
"Ich stehe nicht so auf Männer, eher auf Frauen."
"Du bist lesbisch, Luisa?", fragte Marisa ebenso überrascht.
Leise schallte ein "Ja" durch den Raum.
Wir schauten uns an - und wussten für einen Moment nicht, ob wir lachen
oder weinen sollten. Bedingt durch den Alkoholpegel prusteten wir los
und auch Luisa musste über sie Situation lachen.
"Du, Luisa", meinte Fabienne, "wir finden noch eine Stripperin für dich.
Versprochen."
"Ich sollte meinen Freund fragen", trug Marisa dazu bei, "er kennt in
seinem Bekanntenkreis auch zwei Lesben."
"Ich mag den Begriff nicht", wendete Luisa ein.
"Oh, Sorry", reagierte Marisa, "zwei Frauen, die auch auf Frauen stehen.
Ist das besser?"
"Ja." Wir blickten umher und nahmen wieder Notiz von Henry, der wie
versteinert neben uns stand. Das hatte er mit Sicherheit bei seinen
Auftritten noch nicht erlebt. Und uns allen kam wohl gleichzeitig die
gleiche Idee. Luisa sprach sie für uns aus: "Und was machen wir nun mit
dem Stripper? Will ihn noch jemand?"
Wir blickten darauf hin alle zu Fabienne. Und der Stripper hörte immer
noch gespannt zu, ob seine Dienste noch gebraucht werden.
"Wie? Was? Ich? ... äh ... aber nur wenn kein anderer Anspruch erhebt",
sagte Fabienne leicht überrumpelt.
"Komm, du warst es doch, die den Stripper ausgesucht hast", war meine
Antwort.
Fabienne brauchte noch ein paar Sekunden Bedenkzeit, dann stand sie auf
und ging zum Stripper und zog ihn förmlich mit in Luisas Schlafzimmer.
Wir waren ruhig und versuchten die beiden zu belauschen. Ich klappte
Fabiennes Laptop auf. "Wie war das Kennwort?", fragte ich in die Runde
und ehe ich eine Antwort erhalten hatte, gab ich nur zum Spaß ihren
Vornamen ein. Es klappte. Auf dem Bildschirm war nun der Inhalt der
Webcam zu sehen: Luisas Bett, auf dem nun die Konturen von Fabienne und
Henry zu sehen waren. Luisa fiel fast die Kinnlade herunter, als sie das
sah - aber nicht wegen des Inhalts.
"Ähm, habt ihr vorhin auch schon...:" fragte Luisa leicht empört in die
Runde.
"Ja, wir wollten doch auch etwas davon haben", meinte Marisa und wir
nickten gemeinsam.
"Pssst, jetzt wird´s spannend!", stupste ich Luisa an.
Man sah, wie Fabienne gerade von ihrem BH befreit wurde. Dann griff
Fabienne dem Typ an den Slip und zog ihn aus und wir konnten seinen
mittlerweile steifen Schwanz sehen. Sie griff nach ihm. "Schade, dass
Fab kein Mikrofon mit angeschlossen hatte", meinte Marisa. "Keine Sorge,
Fab ist nicht die leiseste.", konterte ich. Darüber musste sogar Luisa
lachen, die so langsam den Schock über die Webcam und vor allem das
Outing überstanden hatte.
In der Zwischenzeit verlor auch Fabienne ihren Slip. Und Fabienne
steuerte Henrys Kopf direkt zu ihrer Muschi. Er leckte sie. Und sie ließ
sich förmlich in die Kissen fallen. Es dauerte auch nicht lange und wir
konnten auch ohne Mikro Fabiennes Töne wahrnehmen. Und zugegebenermaßen
ließ es uns nicht gerade kalt. Wir schauten uns gegenseitig an, freuten
uns mit ihr und schauten erst einmal weiter. Henry hatte sie nun
mittlerweile richtig gut unter Kontrolle.
Die Töne wurden durchdringender. Ich blieb mittlerweile nicht mehr ganz
ruhig sitzen und sondern bewegte mich immer leicht vor und zurück - um
die Nähte der Jeans in meinen Schritt zu spüren. Bella, die links neben
mir auf der Couch saß, schien ebenso nicht mehr ganz ruhig zu sitzen.
Und Luisa, die rechts neben mir saß, hatte einen besseren Vorschlag:
"Könnt ihr nicht mal ruhig auf dem Sofa sitzen... Streichelt euch lieber
direkt." Ich blickte Bella kurz an und wie auf Befehl, öffneten wir
jeweils den Hosenknopf und eine Hand wanderte in unserem Slip. "So
besser, Luisa?". Marisa, die bisher dazu wenig gesagt hat, mischte sich
nun auch ein: "Nicht so zurückhaltend, ihr beiden. Luisa steht doch nun
auf Muschis!" "Nanana", protestierten wir mit Luisa geschlossen dagegen.
Und wieder blickte ich Bella kurz an - und nun zogen wir uns jeweils die
Hosen ein Stück herunter, ebenso mit dem Slip und legten unsere Muschis
frei. Bella war rasiert, bei mir war ein schmaler "Landungsstreifen"
übrig. Ich versuchte Luisa im Blick zu behalten und sah, wie sie uns
gerade unauffällig uns begutachtete. Dann waren auch schon unsere Hände
in unseren Schamregionen - jeder bei sich natürlich. Wir stimulierten
uns und ließen uns zurückfallen. Ich beachtete die anderen Mädels gar
nicht mehr, sondern blickte nur hin und wieder auf den Bildschirm. Hier
lag Fab auf dem Rücken und Henrys Zunge befand sich direkt in ihrem
Paradies. Wir hörten Fab auch -- trotz der geschlossenen Zimmertür.
Henry schien mit der Zunge immer flinker zu werden, Fab wurde noch
einmal spürbar lauter und ich lauschte gerne den beiden. Die beiden
einigten sich relativ schnell auf ein Tempo, die Atmung von Fab wurde
schnell und kurz. Und zwischen den Tönen hörte man immer noch, wie sie
Henry um Erlösung anflehte.
Die Situation ließ natürlich auch Marisa und Luisa nicht ruhig. Marisa
zog nach und offenbarte nun auch ihre blanke Muschi und Luisa zierte
sich noch ein wenig. "Nun sei keine Spielverderberin, Luisa.", ermahnte
Marisa. "Hier ist doch kein Mann anwesend!" Und wenn eins Marisa sehr
gut kann: Leute animieren. Jedenfalls zog nun Luisa nach. Etwas
scherzhaft fragte ich in die Runde: "Bin ich nun die einzige, bei der im
Moment noch Härchen unten dran sind?". Der Frage folgte eine kurze
Musterung, wir blickten auch wieder auf Fab, doch aufgrund der
schlechten Qualität konnten wir es nicht ganz erkennen. Aber Henry war
immer noch gut dabei und schien nun auch mit seinen Fingern ihre Brüste
zu kneten. Den Klängen nach zu urteilen, fehlte nicht mehr viel, ehe sie
kam. Sie keuchte ein paar Mal sehr durchdringend - und wir wussten: das
war ihr Höhepunkt.
Wir hätten am liebsten applaudiert - doch das ließen wir lieber. Dazu
hätte man die Hände abziehen müssen. Aber verglichen mit Fabienne waren
wir anderen vier deutlich leiser. Sehr deutlich an den Konturen sah man
nun, wie Henry auf seinen beachtlichen Schwanz ein Kondom zog. Er legte
sich auf den Rücken - und überließ Fabienne die Reiterposition, die ihre
Lieblingsposition war. Zumindest, so sagte sie des öfters, kann sie da
sehr gut steuern, dass beide Partner gemeinsam kommen. Und ich freute
mich schon auf diesen Moment. Wir streichelten uns alle weiter und
schauten gespannt zu, wie sie sich auf Henry kniete - und seinen großen
Schwanz ganz langsam und sanft in sich hineingleiten ließ. Sie tat es
mit Genuss - und in der Tat war es auch einer beim Zusehen. Als sie ihn
komplett aufgenommen hatte, blieb sie einen Moment still auf ihm liegen:
sie genoss es, ausgefüllt zu sein.
Nach gefühlten zwei Minuten begann sie zu reiten. Wir hörten ihr
weiterhin gespannt zu - auch wenn sie wohl scheinbar bei vaginaler
Stimulierung leiser war. Ihre Beckenbewegungen waren sehr schön
anzusehen. Und wir waren alle auf das Finale gespannt. Auch Luisa wirkte
nun wieder total entspannt. Bella wurde zwischenzeitlich etwas lauter.
Sie kam, aber unterdrückte ihre Laute. Als es aus dem Raum wieder etwas
lauter wurde, war auch Marisa soweit. Und scheinbar hatte Marisas
Orgasmus den von Luisa ausgelöst. Und kurz danach fing es auch bei mir
zu kribbeln an - doch ich hielt es noch etwas zurück. Immerhin war nun
auch Fabienne fast soweit und als ich ihren Abgang hörte, ließ ich mich
auch kommen. Ich zitterte und bebte an meinem Körper und ich fand es
echt angenehm. Henry schien ebenso gekommen zu sein und die beiden
ließen sich aufeinander fallen und blieben so einige Minuten in der
Position. Und auch wir fühlten noch mit unseren Fingern unsere Nässe.
Fabienne erhob sich nun von Henry. Sie streifte ihm das Kondom ab und
knotete es zu. Sie sah aus, als würde sie etwas suchen, vielleicht einen
Platz, wo sie ihre Trophäe hinlegen kann? Sie ging nun zum Regal -
scheinbar fiel ihr ihre eigene Kamera wieder auf. Innerhalb einem
Bruchteil einer Sekunde löste sie das Kabel zur Sendestation. "Mist, sie
hat es erkannt", meinte Marisa. Doch ich entgegnete nur: "Na und? Die
Show ist doch nun vorbei!"
Die Tür ging auf, Fabienne und Henry verließen gemeinsam das
Schlafzimmer. Wir hatten immer noch unsere Finger in unseren Spalten und
die beiden mussten schmunzeln. Henry kam auf uns zu: "So, Mädels. Ich
werde euch dann mal alleine lassen. Meine Mission ist zu Ende. Falls ihr
noch mal eine Stripperin", er blickte zu Luisa, "oder einen Stripper",
er blickte zu uns, "braucht, hier ist meine Karte. Ich wünsche euch noch
einen schönen Ausklang. Tschau." Wir bedankten uns alle noch einmal für
die schönen Stunden und verabschiedeten uns von ihm. Nachdem ihn
Fabienne zur Tür gebracht hatte, kam sie zu uns zurück.
"Erstens. Jaja, wer anderen eine Grube gräbt.", sagte Fabienne und
klappte das Laptop zu, "Zweitens. Wer ist an seiner privaten Handynummer
interessiert?" Ich und Bella meldeten uns. "Tja, Pech. Ich bekam sie
auch nicht. Und Drittens. Was ihr da macht, ist ja schön. Aber ich
glaube ich kenne da ein viel tolleres Partyspiel!" Wir schauten sie
etwas ungläubig an. Dann dirigierte sie uns vom Sofa runter in die Mitte
des Raumes. Wir alle sollten uns in einem Kreis in den Schneidersitz
setzen. Fabienne machte auch mit und erklärte die Regeln: "Ok, die
Spielregel ist eigentlich ganz einfach: Wer zuerst kommt, verliert! So,
dazu nehmen wir nun alle unsere linke Hand und legen sie an der Muschi
unserer linken Nachbarin an. Und anschließend nehmen wir die rechte Hand
und legen sie an unsere rechte Nachbarin."
Der Kreis sah so aus: Bella - ich (die Schreiberin) - Luisa - Fab -
Marisa
Wir schauten uns an und wussten nicht, warum wir hier so etwas tun
sollten. Letztlich machte Fab den Anfang und legte ihre Hände bei Marisa
und Luisa an. Wie reflexartig brachte auch Luisa ihre Hände in Position,
so spürte ich bereits einen Finger in meinen Unterleib. Und wenig später
setzte sich der Gruppenzwang auch bei den anderen durch. Ich griff nun
nach Luisa und Bella und wenige Sekunden später war der Kreis
geschlossen. Das Bild, welches sich ergab, sah sehr skurril aus. Fab
ergriff wieder das Wort: "So. Und wer kommt, scheidet aus - dann wird
der Kreis kleiner. So, alles bereit? Ok. Dann an die Muschis, fertig,
los!"
Für mich war es ein total ungewohntes Gefühl, als plötzlich die
Zeigefinger von Bella und Luisa aus zwei verschiedenen Richtungen sich
an meiner Klit zu schaffen machten und ich ebenso nun zwei Finger zum
Stimulieren der beiden Klits koordinieren musste. Auch in unserer Runde
war nun Fabienne diejenige, die - im wahrsten Sinne des Wortes - den Ton
angab. Sie war die lauteste und wurde von Luisa und Marisa stimuliert.
Ich fragte mich, ob man solche Spiele auch nüchtern gespielt hätte -
aber das stand nun nicht zur Debatte. Ich war im Beschuss von zwei
Fingern und versuchte krampfhaft an nicht sexuelle Dinge zu denken. Ich
wette, das machten die anderen auch - aber mir gelang das irgendwie
nicht wirklich. In meinem Kopf war alles, was sich um Sex drehte. Bilder
vom Stripper, Bilder von meiner letzten Affäre, auch Bilder von Luisa,
wie sie nun lesbischen Sex ausleben würde.
Ich kämpfte dagegen an, doch ich war für einen Moment wehrlos. All das
führte nun dazu, dass mich Bella und Luisa besser im Griff hatten, als
ich die beiden. Und ich spürte schon, wie meine Orgasmus anrollte. Doch
bevor ich ihn erlebte, kam bereits Marisa. Nachdem sie sich kurz
schüttelte, pausierten wir anderen und schauten alle auf Marisa und ihr
Beben. Sie kam leise, es war eher ein Herumknucksen. Man sah aber auch,
wie sie sich auf die Lippen biss, um leise zu sein. Sie schüttelte sich
ein paar Mal. Ihr Körper bebte sanft. Und dann war sie abgeklungen. Fab
und Bella hatten längst ihre Hände von ihrer Scham befreit und Marisa
musste den Kreis verlassen.
Wir rückten auf ein Viereck auf, Bella und Fab berührten sich nun
gegenseitig. Kurz bevor es weiterging, wurde mir bewusst, dass mich
Marisa gerettet hatte. Ich war kurz davor gewesen, auch zu kommen, mein
Körper hatte sich vorbereitet. Doch die entscheidende Berührung blieb
aus. Somit verebbte meine Welle in der Zwischenzeit. So ein Gefühl eines
fehlgeschlagenen Orgasmus ist zwar ehrlich gesagt nicht das Beste, was
man sich als Frau wünscht. Aber um das Wohlbefinden ging es nicht: es
war ein Spiel!
Fabienne eröffnete wieder die Runde mit ihrem Spruch und es ging weiter.
Ich spürte vor allen Fabs Finger bei Bella und es dauerte nicht lange
und sie hatte sie gut im Griff. Ich brauchte kaum noch etwas machen,
wenngleich ich ebenfalls mein Engagement bei Bella verstärkte
und Luisa eher außen vor ließ. Bella hatte ihre Finger selber nicht mehr
unter Kontrolle, sondern war nur noch damit beschäftigt, den Reizen
auszuweichen. Mir gefiel das Spiel. Und ich kannte das Gefühl noch
nicht, was es bedeutete, eine andere Frau zum Orgasmus zu stimulieren.
Luisas Stimulation tat mir zwar auch gut - aber für diese Runde wusste
ich, sie konnte keine Gefahr werden. Und Bella war kurz vor ihrem
Höhepunkt. Wir verstärkten unser Fingerspiele. Und dann war es auch um
Bella geschehen. Sie atmete heftiger, nicht ganz so leise wie Marisa.
Sie zuckte und zwei leisere Schreie gingen durch den Raum. Anders als
Marisa hatte sie auch den Mund dabei offen. Und ihre Gesichtszüge sahen
sehr entspannt und fröhlich aus.
Doch auch diese Unterbrechung war schnell vorbei. Fabienne machte Druck,
damit wir nicht zu sehr wieder von unserer Geilheit herunterkamen. Nun
waren wir nur noch drei: Ich, Luisa und Fab. Wir rückten uns in
Position. Ich merke, dass es zu dritt etwas anstrengender wurde. Fab gab
wieder den Startschuss - und dieses Mal spürte ich, wie Fab ihr
Engagement bei mir verstärkte. Ich wusste, dass ich gegen Fab keine
Chance hatte. Also begann ich meine Bemühungen vor allem bei Luisa -
nicht ohne Erfolg. Ich begann zu stöhnen, sie stöhnte ebenfalls leicht
auf und ließ es mit sich geschehen. Luisa streichelte uns zwar noch in
unseren Muschis, jedoch war dies alles andere als intensiv. Luisa hat
regelrecht meinen Finger umschlungen. Sie floss förmlich dahin, sie ließ
sich nun von ihren sexuellen Gefühlen gleiten.
Fab spürte das natürlich auch und so verlagerte sie ihre
Fingerfertigkeiten auf Luisa. In mir spürte ich kaum noch Reize, dafür
waren ihre Fabs Finger rund um Luisas Muschi intensiver. Sie streichelte
mehr ihren Eingang, während ich mich um ihren Kitzler kümmerte. Ich
blickte Fab an und wir waren uns auch ohne Worte einig, dass wir Luisa
einen schönen Abgang verschaffen wollten. Und so dauerte es auch nicht
lang, bis sie kam. Und ihr Orgasmus hatte es in sich. Obwohl sie sonst
nicht allzu laut war, waren die Schreie deutlicher spitzer und
energischer. Ihr Körper vibrierte sehr stark - wodurch ich auch meinen
Handkontakt mit ihrer Muschi verlor. Sie ließ sich fallen und genoss
ihren Glücksrausch. Auch Fab zog von ihr ab und wir begutachteten unser
Werk. Als Luisa wieder zu sich kam, bedankte sie sich. Ich schaute Fab
an, und wir waren auch glücklich. Fab und ich beschlossen, das Finale
nicht mehr auszutragen, auch wenn die anderen drei protestierten. Das
wichtigste war für uns doch, dass es Luisa gefallen hatte - als
Ersatzgeburtstagsgeschenk.
Als die Sonne wieder aufging, war es für uns ein Zeichen, langsam die
Schlafsäcke auszurollen. Wir suchten uns alle ein paar Ecken ohne
Partyschmutz. Und dann schliefen wir ein - übrigens ohne irgendwelche
sexuellen Aktivitäten. Wir wachten gegen 11 Uhr auf und beschlossen,
noch zu brunchen. Wir erreichten auch bis 12 Uhr ein Lokal. Unseren
fehlenden Schlaf sah man uns sicherlich an. Wir alberten herum, so wie
immer, wir waren laut und wir beherrschten den Ton im Café.
Nur eins war an diesem Tag anders: die neue Situation mit Luisa. Die
Neugierde war natürlich ungelogen sehr groß: Was hatte sie bisher
erlebt? Wie kam sie dazu? Und vor allem: wieso hatten wir all die Jahre
nichts mitbekommen - immerhin kannten wir sie ja schon etliche Jahre?
Doch so viel wollte sie nicht verraten. Zumindest noch nicht und auch
nicht in einer Kneipe. Ihr war es sichtlich noch peinlich. Uns
interessierte natürlich auch, auf welchen Typ Frau sie denn so stand. Da
konnten wir sie noch überreden, ein altes Spiel mit uns zu spielen: Hot
or Not. Dabei ging es darum zu schätzen, wie attraktiv jeweils eine von
uns den gerade zur Tür hereinkommenden Typen fand. Wir schrieben jeweils
eine Zahl von Null bis Zehn auf einen Zettel, verglichen - und wer am
nächsten lag, bekam einen Punkt. An dem Morgen spielten wir es mit
Frauen: und es drehte sich nur um Luisa. Mit Ausnahme von einigen dicken
Frauen, wo wir uns alle sehr einig waren, lag ich fast immer daneben. So
hatten wir während des Essens gut 30 Frauen getippt - und am Ende war
Marisa klare Siegerin.
Nachdem Brunch gingen wieder unsere eigenen Wege. Wir verabschiedeten
und umarmten uns. Ich ging noch einige Schritte mit Marisa, wo wir unter
vier Augen über Luisa sprachen.
"Sage mal, warum warst du so gut beim Tippen? Oder wusstest du schon
vorher Bescheid?"
"Nein, nein. Ich wusste auch nicht, was ich tippen sollte. Du hast mir
gegenüber gesessen und da habe ich einfach alle Frauen mit dir
verglichen. Und wenn sie dir ähnlich sahen, habe ich entsprechend viele
Punkte gegeben."
Wir lachten beide, dann trennen sich auch unsere Wege.
Dreimal hatte Luisa 10 Punkte vergeben, alle drei hatte Marisa richtig.
Ich hatte die drei Frauen noch vor Augen und verglich diese in Gedanken.
Ja, sie waren mir verdammt ähnlich. Verdammt, Marisa hatte Recht.
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