Aber der Kunde ist König

Als Janna am Abend zu Hause an die Präsentation von heute Nachmittag dachte, überkam sie gleich wieder schlechte Laune. Kollege Reiner, den sie nicht besonders mochte, hatte heute seinen Glanztag auf ihre Kosten.

Wochenlang hatte Janna an der Präsentation gearbeitet. Hatte Zahlen gesammelt und aufgearbeitet. Texte geschrieben und Fotos hinterlegt. Richtig stolz war sie, als sie die Arbeit fertig hatte. Vielleicht, so dachte sie, ist dafür sogar ein kleiner Bonus für mich drin.

Und dann das. Reiner, der als ihr Teamleiter natürlich das Recht für sich beanspruchte, die Präsentation selbst zu führen, erwähnte sie mit keinem Sterbenswörtchen. Von den Kunden ließ er sich gratulieren und der Chef klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. Aber immer noch kein Wort von Jannas Zuarbeit.

Ach, so schwierig sei das doch gar nicht gewesen, wiegelte Reiner sogar noch ab, und sonnte sich im Rampenlicht wie ein Pfau.

So ein Mistkerl.

Janna war kurz vor einer Explosion. Wenn ich mich jetzt nicht irgendwie ablenke, dann drehe ich noch durch, dachte sie.

Ihr Blick fiel auf die Wanduhr. 18 Uhr.

Kurz entschlossen stand Janna auf, zog die Schuhe zu sich heran und streifte sie über. Von der Garderobe nahm sie ihr Jäckchen, strich vor dem Spiegel stehend noch ein paar Falten aus dem Rock. Dann nahm sie ihre Handtasche, den Wagenschlüssel und zog die Wohnungstür hinter sich zu.

Zu dieser Zeit war in der Stadt nicht mehr viel los und so bekam sie ohne zu suchen einen Stellplatz im zentral gelegenen Parkhaus.

Von dort ging sie die Einkaufsstraße hinunter, schaute in die Auslagen der Geschäfte und ging auch in das eine oder andere Geschäft hinein. Ziel und wahllos schaute sie sich Blusen, Röcke, Unterwäsche und Kosmetika an.

Janna hatte sich inzwischen wieder beruhigt. Sie spielte mit dem Gedanken, wieder nach Hause zu fahren und den Abend mit einer guten Flasche Wein und einen Film zu beenden, als sie an einem Schuhladen vorbei kam.

Ein paar neue Schuhe kann ich nun wirklich gebrauchen, dachte Janna, und betrat kurzerhand den Laden. Eine Verkäuferin stand hinter der Kasse und sortierte Papiere. Kunden schienen keine mehr im Laden zu sein.

Als die Verkäuferin sah, dass sie Kundschaft hatte, beendete sie ihre Arbeit und trat auf Janna zu, die inzwischen die Regale abschritt.

Kann ich vielleicht helfen, wurde Janna von der Verkäuferin gefragt, die in Wirklichkeit die Inhaberin des Geschäftes war und Helen hieß.

Ja. Ich suche ein paar Schuhe. Etwas nicht Alltägliches. Also mit hohem Absatz, wobei sie mit Daumen und Zeigefinger ein ungefähres Maß angab. Vielleicht in schwarz, oder weiß, oder vielleicht auch ein schönes knalliges rot?

Helen legte ihr schönstes Lächeln auf, dachte aber: Oh nein... nicht SO Eine. Und schon gar nicht jetzt, wo ich doch eigentlich schon zuschließen wollte.

Aber der Kunde ist König und die Zeiten sind schlecht.

Man einigte sich auf eine Größe die bestimmt passen würde und Helen bat Janna in den hinten Teil des Ladens mitzukommen.

Dort machte es sich Janna bequem, während Helen begann aus den Regalen Schuhe heraus zu nehmen und vor Janna auszubreiten. Wohlwissend, dass nicht das dabei war, was die Kundin letztlich zum Kauf überreden würde.

Helen hatte sich vor Janna auf den Boden gekniet und half ihr durch Anreichen und beim hineinschlüpfen in die verschiedensten Pumps.

Janna stand dann auf, ging ein paar Schritte, schaute sich ihre Füße im Spiegel an. Dann schüttelte sie den Kopf, ging zum Stuhl zurück und ließ sich die Schuhe von Helen wieder ausziehen.

Helen trug der Hitze angemessen einen geblümten Faltenrock und ein luftiges Top mit einem U-förmigen Ausschnitt. Und jedes Mal, wenn sich Helen vorbeugte, konnte Janna die kleinen Brüstchen sehen. Die, gehalten nur von einem Nichts von Büstenhalter, leicht hin und her schaukelten.

Man sind die süß, dachte Janna. Gerade in dem Moment, als die vor ihr kniende Frau aufblickte und in Jannas Augen sah, wohin diese gerade schaute.

Unangenehm war das Helen nicht, denn auch sie hatte ihre letzte Kundin inzwischen genauestens taxiert und festgestellt, dass es sich bei ihr um eine äußerst aparte und attraktive Frau handelte. Ob sie es wohl wagen konnte?

Bei der nächsten Anprobe machte Helen einen ersten, vorsichtigen Versuch, indem sie sich so weit vorbeugte, dass sie mit ihren Brüsten Jannas Knie berührte. Und, nachdem Janna in das Paar Schuhe geschlüpft war, strich sie mit der Hand über das Leder und ein kleines Stückchen höher. Sie schaute nach oben, und sah, wie Janna sie anlächelte. Janna öffnete ihre Schenkel eine Handbreit.

Helen empfand das als Einladung, und strich nun sacht mit den Fingerkuppen die Wade hinauf. Hielt mit leichtem Druck an den Kniekehlen inne, um dann mit den Fingerspitzen unter den Rocksaum zu schlüpfen.

Anders als vermutet, stieß Helen auf den Rand von Strümpfen. Diese, mit Sicherheit eine der erotischsten Partien des weiblichen Körpers, hatte es ihr besonders angetan. Gerade berührte sie zärtlich die weiche Haut an den Innenseiten der Schenkel, als von der Eingangstür ein Klingeln ertönte, das eine weitere Kundin ankündigte.

Warte einen Moment, flüsterte Helen zu Janna, erhob sich und ging zur Tür. Zur Kundin gewandt entschuldigte sie sich viele tausend Male, dass sie vergessen habe die Tür abzuschließen. Als die Kundin in Richtung Janna sah, entgegnete ihr Helen: Ach so, das ist nur meine Schwester.

Janna hatte sich in der Zwischenzeit erhoben und stand vor einem der mannshohen Spiegel. Das zarte Spiel der Finger, die Unwirklichkeit der Situation, das Ambiente, das alles war nicht spurlos an ihr vorüber gegangen. Sie war heiß. Das war es, wenn man es auf den Punkt brachte.

Im Spiegel sah sie Helen hinter sich treten. Sie kam ihr so nahe, dass sie die Spitzen ihrer Brüste im Rücken spürte. Als Helen dann auch noch ihre Hände auf ihre Hüften legte, war es um sie geschehen. Sie griff mit den Händen nach hinten, packte Helen ihrerseits an den Hüften und zog sie sacht an sich heran.

Helens Hände wanderten von den Hüften hoch und schlüpften unter das kurze Jäckchen. Sie berührten zuerst sanft, dann kräftiger und fordernder Jannas Brüste.

Dann hörte Janna, wie Helen ihr ins Ohr flüsterte, vielleicht sollten wir besser nach hinten gehen, meinst du nicht auch?

Janna sah erst Helen an, dann durchs Schaufenster hinaus auf die Straße. Ich glaube du hast Recht. Schließlich wollen wir hier keine Liveshow abliefern. Oder?

Nein, sicherlich nicht, war die lachende Antwort.

Helens Büro war eine angenehme Überraschung. Klare Linien, Edelstahl mit Buche kombiniert, ein großer Schreibtisch. Eine kleine Sitzgruppe stand um einen gläsernen Tisch herum. Helen schien einen grünen Daumen zu besitzen. Große Topfpflanzen gaben dem Raum das gewisse Etwas. Keine umherstehenden Schuhkartons, nur das geordnete Chaos von Papieren in hölzernen Ablagekörben.

Kaffee, fragte Helen in Richtung Janna, und, ohne auf Antwort zu warten, begann sie an der Kaffeemaschine zu hantieren.

Janna lehnte rücklings am Schreibtisch, sog die Situation in sich auf.

Als dann Helen zu ihr kam, ihr einen langen Kuß gab und dabei die Hand langsam von Jannas Bauch tiefer gleiten ließ, da war es um diese geschehen.

Mit beiden Händen umfasste sie Helens Nacken, entließ sie nicht aus diesem heißesten aller Küsse, und liebkoste mit der Zunge nun ihrerseits die feuchte Nässe, die nach Zimt schmeckte.

Etwas außer Atem trennten sie sich. Puh, sagte Helen, du gehst aber ran.

Worauf Janna verführerisch grinste. Du hast das Feuer gelegt, nun sieh auch zu, wie du es gelöscht bekommst.

Helen griff unter Jannas Jäckchen, schob es ihr über die Schultern und legte es über die Lehne eines Sessels. Dann begann sie, einen Knopf nach dem anderen, die Bluse zu öffnen.

Halterlose Strümpfe tragen und dann dazu so einen ollen BH, dachte Janna und fühlte sich plötzlich unwohl in ihrer Haut. Helen aber achtete gar nicht darauf, wie das Ziel ihrer Begierde verpackt war. Mit beiden Händen fasste sie die Körbchen am oberen Rand, um sie dann nach unten zu ziehen, so dass Jannas Brüste wie durch einer Halbschale nach oben angehoben wurden.

Das Nächste, was Janna fühlte, war, wie Helen mit der Zunge eine nasse Spur, erst über die eine, dann die andere Brust zog. Es dauerte nicht lange, da waren beide Brüste nass vom Speichel. Janna dachte, dass sie gleich kommen würde. Als sie dann sah, wie Helen ihre Zitzen einsog, daran lutschte und knabberte, da fuhr eine erste heiße Welle der Erregung durch ihren Körper.

Als sie wieder einigermaßen bei Sinnen war, stand Helen mit einer dampfenden Tasse Kaffee vor ihr.

Wollen wir uns nicht setzen? Janna gehorchte mit zitternden Beinen.

Warte noch mal kurz, sagte Helen, stellte die Tasse ab, griff hinter Janna, öffnete den Reißverschluss ihres Rockes und half Janna aus diesem hinaus zu steigen.

Nur mit ihrem Höschen, ihren halterlosen Strümpfen und den Schuhen bekleidet, stand Janna, die Tasse Kaffee immer noch mit beiden Händen haltend, mitten im Raum.

Komm, lass uns sitzen, sagte Helen, griff mit dem Zeigefinger in das Bündchen des Höschens und zog so Janna Richtung Sofa.

Zuerst nahm sie Jannas Kaffeetasse und stellte sie auf den Tisch, dann setzte sie sich hin und zog der vor ihr stehenden Frau langsam das Höschen über die Hüften.

Mit auf den Knien hängendem Slip sah Janna an sich herunter und seufzte auf, als sie Helens heißen Atem an ihrer Möse spürte. Sie öffnete ein wenig die Schenkel.

Rasiert, so mag ich das, sagte Helen, kurz nach oben schauend, um gleich darauf mit der Zungenspitze über den äußeren Rand der Schamlippen zu fahren. Diese schwollen weiter an, veränderten ihre Farbe ein bißchen mehr ins bräunliche, öffneten sich und gaben den kleinen Lustknopf frei, der verräterisch zuckte.

Diesem galt nun Helens ganze Aufmerksamkeit. Mit leicht kreisenden Bewegungen der Zungenspitze versuchte sie die Klit aus ihrem faltigen Versteck zu locken. Was ihr auch gelang, denn das kleine Knöpfchen blähte sich auf und schaute vorwitzig hervor unter den kreisenden Bewegungen der emsigen Zunge.

Helen half Janna aus dem Höschen zu steigen, um gleich darauf ein Bein der Freundin aufs Sofa zu stellen. Nun kam sie von ihrer Position aus besser an die vor ihr liegenden Schätze heran. Weit öffnete sie ihre Lippen, um die Lippen der vor ihr stehenden einzusaugen. Mit den Zähnen knabberte sie vorsichtig an den geschwollenen Lippen.

Sie nahm die Hände zur Hilfe, zog die Schamlippen auseinander, so dass sie wie Schmetterlingsflügel ausschauten. Die Klit hatte so keine Chance mehr sich zurück zu ziehen, im Gegenteil. Frech stand sie aufrecht und verlangte nach Zuwendung. Aber auch der Eingang ihrer Scheide hatte sich geöffnet und erste kleine Lusttropfen liefen über die gespannten Hautfältchen. Schnell wurden sie aufgeleckt.

Jannas Bauch hob und senkte sich jetzt in immer kürzeren Abständen, die Haut zwischen ihren Brüsten hatte sich gerötet und die Nippel waren zum Bersten aufgebläht. Recht grob nahm Janna diese nun zwischen Daumen und Zeigefinger, zog sie von sich und löste so einen Orgasmus aus, der sie am ganzen Körper erzittern ließ. Sie glaubte, dass es nie enden würde. Immer wieder wurde ihr Innerstes wie von Stromschlägen durchgeschüttelt. Dann spürte sie, wie eine große Menge Flüssigkeit aus ihr heraus schoss, Helens Gesicht benetzte, ihr am Hals hinunter lief, das Tal zwischen ihren Brüsten passierte und ihr Top dunkel einfärbte.

Janna, inzwischen völlig fertig, ließ sich breitbeinig auf Helens Schoß nieder, umschlang ihren Kopf mit beiden Händen und zog ihn fest an ihren Busen. So klammerten sich die beiden Frauen aneinander. Wie Ertrinkende.

Nach einigen Minuten entspannten sie sich, und was gibt es wohl angenehmeres für einen Raucher nach einem guten Fick? Neckisch bliesen sie sich mit dem Rauch der Zigarette an.

Mit der freien Hand zupfte Janna an Helens pitschnassem Top. Tut mir leid, aber manchmal passiert mir das. Kann ich nicht steuern. Bist du mir jetzt sehr böse?

Dummerchen, antwortete Helen, es war unheimlich geil. Und was das betrifft (sie berührte den nassen Stoff ihres Tops dabei), ich mag das ganz gerne.

Nachdem sie aufgeraucht hatten, lösten sie sich voneinander.

Komm mit, sagte Helen, nahm ihre neue Freundin an die Hand und ging mit ihr in ein kleines Badezimmerchen, das ans Büro angrenzte. Dort setzte sie sich als erstes auf die Toilette. Sie öffnete ihre Schenkel und Janna sah die ersten Tröpfchen fallen. Diese formten sich schnell zu einem festen Strahl, der geräuschvoll ins Becken schoss.

Du bist eine richtige kleine Sau, sagte Janna, die sich inzwischen am Waschbecken säuberte und interessiert zuschaute, wie Helen sich abtupfte.

Na und, erwiderte Helen, stand auf, trat hinter Janna ans Becken, griff ihr in den Haare und zog ihren Kopf nach hinten. Sag, dass du es magst, sag schon. Dabei verstärkte sie den Zug an den Haaren.

Ja, keuchte Janna, ich mag es, sehr sogar.

Da haben wir aber Glück gehabt, meinte Helen mit einem Lachen, und gab Janna einen Klaps auf den Po.

Janna hatte inzwischen eine Küchenrolle gefunden und war dabei die Spuren ihres Tuns zu entfernen. Sie schaute dabei hinüber ins Badezimmer und sah wie sich Helen am Becken abwusch. Zum ersten Mal sah sie sie nackt. Schlank war sie, fast mager. Ihre Hüftknochen standen vor, ebenso ihre Vulva, die stark ausgeprägt war. Am FKK-Strand war sie jedenfalls der Hingucker, soviel stand fest. Dann nahm sie sich Wechselwäsche aus einem kleinen Schrank und stieg in die Jeans.

Man, dachte Janna, in die könnte ich mich verlieben.

Helen sah aus dem Badezimmer heraus, wie sich Janna über das Sofa beugte und wischte. Dabei schaukelten ihre Brüste bei jeder Bewegung hin und her. Süß sah sie aus in ihren halterlosen Strümpfen. Ich werde sie mal mit zum Nacktbaden nehmen, das würde ihr sicherlich gefallen. Obwohl sie an diesem Abend eindeutig das kürzere Stöckchen gezogen hatte, war sie nicht frustriert. Eher das Gegenteil war der Fall. Ich glaube, ich habe mich verliebt, dachte sie.

Janna, inzwischen mit ihrer Aufräumarbeit fertig und wieder vollständig angezogen, war zu einem Entschluss gekommen.

Als Helen aus dem Badezimmerchen trat, nahm Janna sie in dem Arm, drückte sie fest an sich und hauchte in ihr Ohr: komm, lass uns zu mir gehen. Und dann, gespielt sachlich: ich habe da nämlich noch eine Rechnung mit dir offen, und ich will dir nichts schuldig sein, wenn du verstehst.

Helens Antwort bestand aus einem langen Kuss.